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Archive for the ‘Kritik’ Category

Wenn alles ringsumher zueinander findet,
prüft und sich dann  ewig bindet,
brennt sich eine Frage in mich ein,
wann ist das Glück denn endlich mein.

Zuerst war sie leise ganz ohne Verdruss,
gespeist vom Glauben,
das alles kommt,
wie  es kommen muss.

Doch  in der Stille Einsamkeit,
wirkt jedes Wort,
als ob man schreit,
sodass ich jede meine nannte,
die nur meinen Namen kannte.

So ging manches  Jahr ins Land,
als ein Zweifel mich beschlich,
der Grund für meine Einsamkeit bin ich.

So suchte ich in allem was ich kannte,
nach der gleichbleibenden Konstante,
die mir so im Wege steht,
sich abends  einzig zu mir legt.

Nirgends fand ich nur ein Wort,
riss alles von  mir fort,
was euch  wohl nicht gefällt,
spiel Clown in einer Plastikwelt.

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Sie bewegt sich geschmeidig durch das Zimmer,
und weiß tief in ihrem innern,
das es dort draußen etwas gibt,
dessen  Wesen sie entspricht .

Doch  hier hat Sie nur ein Gesicht,
das ganz sanftmütig und elegant,
nach der  Herren Pfeife tanzt,
vielleicht mal auf der Jagd nach ihrem eigenen Schwanz.

So schaffen  sie sich jemanden der  wartet,
Zuneigung  zeigt,
wenn sonst  niemand da ist,
ob aus  Hingabe oder Abhängigkeit,
ist letzten Endes gleich .

So bleibt Sie immer im Kinderreich,
weil es für ein selbständiges Leben nicht mehr reicht,
nur manchmal wenn sie Krallen  zeigt,
merkt sie was es heißt,
wenn man  etwas vermisst,
das ein Teil von sich  ist

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Wie  oft wirst du auf dein Antlitz reduziert,
weil jeder auf dich projiziert,
was er oder  sie zu suchen glaubt.

Dabei bist du Relikt und Perspektive,
einer aussterbenden Art,
wie Renaissance nach der Antike,
läufst Hand in  Hand,
zwischen Athene  und Aphrodite.

So versuchst du die  Verwandlung,
von einer  Kunstfigur zur Künstlerin,
die etwas schafft in dieser Welt,
damit man  sie nicht nur für ein  Lächeln,
in Erinnerung behält…

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Manchmal stellt man sein eigenes Glück zurück,
damit ein anderes nicht zerbricht,
doch tief drinnen fehlt ein Stück,
das nicht  so leicht zu kitten ist.

Erst wenn man etwas vermisst,
wird einem klar,
das die Zeit nicht alle Wunden heilen lässt,
und man nicht Statist,
sondern Protagonist ,
in  diesem einen Leben ist.

Weil man nicht Geisterfahrerauf einer Einbahnstraße ist,
suchen wir den Kompromiss,
um etwas zu teilen,
das für alle unverzichtbar ist.

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Lufthansa

copyright by wikipedia

Zwischen Gepäckbändern und Bonusmeilen,
muss irgendwo mein Leben sein,
das  auf zwanzig  Kilo proportioniert,
wie aufgezogen funktioniert.

Am Ankunftsterminal fallen sich immer Menschen in die Arme,
doch  ich fall nur ins  Bett und schlafe,
während  sich die Trommel der Waschmaschine dreht,
weil  nicht viel Zeit  vergeht,
bis die Reise weitergeht.

Dabei besitze ich alles was mein  Herz begehrt,
weil das  Internet einem nichts verwehrt,
und man mit Geld alles bestellen kann,
die Freude hält eh nur ein paar Stunden an.

Nur zwischen zwei Flughäfen  bleibt mir die Zeit,
ein Buch zu lesen,
Menschen zu begegnen,
ein Stückchen rationiert zu leben,
und auf jenes Wolkenland Acht zu geben,
das schon solange meine Heimat ist,
das dieser Wochenendmensch dort unten,
zum Phantom geworden ist.

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Wir leben durch die Menschen die wir lieben,
und sind uns selbst auf diesem Weg nicht immer treu geblieben,
manchmal hat es uns wie Blätter einfach fortgetrieben,
zu fremden Horizonten fern von hier,
wo wir suchten, was man nicht finden kann,
dann fing es zu regnen an.

Bangen und hoffen,
nass bis auf die Haut,
sind auf allen vieren gekrochen,
doch vom Himmel kam kein Laut.

Und wir haben uns gefragt,
was es braucht,
was du da hast im Paradies,
das haben wir hier auch.

Will so wieder leben,
mit Glück im Bauch,
unser Kopf kann das,
aber unser Herz kann das  auch.

Diene all denen,
die du zum überleben brauchst,
das es wird wie ein Happy End,
vielleicht ohne Applaus,
aber mach dir nichts daraus,
hauptsache du glaubst.

Dieses Gedicht hatte seinen Anfang  mit dem Decartes Zitat : Ich denke, also bin ich. Worauf mir dann der erste Satz dieses Gedichtes in den Kopf schoss. lg tandi

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pomo hass

ich darf es sagen, ich darf es schreiben,
ich kann vieles nicht leiden.

das wort ich, die menschen da draußen.
gedichte und reime und alles.

frei zu sein, ich selbst zu werden.
mit ironie selbst scheiße gut finden dürfen.
irgendeine kultur zu erben,
ums glück zu würfeln.

hass ist wunderbar und so leicht zu gebrauchen,
in der postmodernen welt ist es leicht zu durchschauen.
negieren, dekonstruieren, alles ist erlaubt und möglich.
nichts ist schlecht, alles kontingent und gut oder schädlich.

das darf ich hassen, dass darf ich schreiben,
doch antworten darauf – gibts leider keine.

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