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Archive for the ‘Vergangenheit’ Category

Lasst uns frei sein,
ein Heim sein,
für Träume und Phantasie,
Kindlichkeit und Melancholie.

Lasst uns nach dem  Ursprung fragen,
und wie in den frühen Tagen tanzen,
wann wir können,
bis die letzten Sterne am Firmament verglimmen.

Dort im sanften Lichterschein,
wird ein Platz für uns selbst sein,
der nicht einsam ist ,
weil jeder mehr von uns selbst entspricht,
als wir selber glauben wollen.

Dann wollen wir uns gegenseitig finden,
lebenslänglich aneinander binden,
und dem Leben den Sinn zu geben,
den wir eine Jugend lang gesucht haben.

Was er uns verspricht ist ungewiss,
das einzige das  sicher ist,
dass unser Leben endlich,
doch unendlich kostbar ist.

 

Entschuldigt die lange Abstinenz, aber ich musste feststellen, dass man Kreativität nicht erzwingen kann und es lange gebraucht hat wieder etwas zu Papier zu bringen. Anstoß  gab der Text von Julia Engelmann. Mit diesem Gedicht habe ich versucht ein bestimmtes Gefühl in Worte zu fassen. Kommt es euch vertraut vor? Lg Tandi

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Du nennst mich Egoist,
weil ich das Glück,
das du besitzt,
nicht so hinnehme,
wie es ist.

Natürlich ändert sich nichts,
nur das du jemand anders bist,
und ich im besten Fall nur zweitbesetzt,
im Stück das nun dein Leben ist.

Sowie jedes Kuchenstück  kleiner ist,
wenn ein Dritter die Tafel betritt,
wirst du mir nie mehr zuerst erzählen,
was dich bedrückt oder entzückt,
bist ein Stück weit fortgerückt

Denk dir das Glück als Regentropfen,
der auf   stilles Wasser fällt,
und tiefe Wellen schlägt in eine Welt,
die du für viel reicher hälst,
als sie die Wirklichkeit bestellt.

Und mich, die an etwas festhält,
das man halt so zum Leben braucht,
vielleicht Luftschlösser baut,
weil es schwer  ist sich  einzugestehen,
das man jemanden wirklich braucht,
um zuerst zu erzählen,
wenn man wirklich glücklich ist,
oder sich Rat zu holen,
wenn in der Seele etwas drückt,
egal welche Uhrzeit  grade ist.

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Zwischen dem perfekten Zeitpunkt,
und verpassten Chancen,
schwirren einhundert Gedanken,
inmitten von „ach hätt ich mal“,
und „ein Glück hab ich nicht“,
steht ein Spiegel,
der immer gleich die Wahrheit spricht.

Meist hören wir es nicht,
sondern verbringen  die Zeit,
mit träumen oder bereuen,
versuchen Brotkrumen zu streuen,
um unsern Weg nicht zu verlieren,
ohne alles was wir haben zu riskieren.

Alle Wunder  die  uns schon heute begegnen,
tun wir ab  als alltägliches Leben,
um uns größerem hinzugeben,
kaum des Irrtums bewusst,
das alles Große aus Kleinigkeiten gewachsen sein muss.

Darum widme dich jetzt  jedem Detail,
denn das hast du mit der Welt geteilt,
nicht dem Vergangenen oder vielleicht,
weil Sicherheit manchmal Stillstand heißt.

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Da liegst du nun,
und hier soll es enden,
abseits von großen Leinwänden,
löst du dein Versprechen ein,
lässt ein Stück Himmel zwischen uns sein.

Du atmest leise,
ich halte deine Hand,
für mich Sextant,
der wachsende Entfernungen überwand,
für dich letzter Strohhalm,
der dich mit dieser Welt verband.

Wenn ein Sturm zwei alte Bäume niederreist,
die Jahr um Jahr zusammenschweißt,
bleibt ein Stück der Zweisamkeit,
aus denen man Jahresringe schreibt.

Jener ewige Kreis,
den man sein Leben  lang verschweigt,
weil  es am Ende immer Abschied heißt,
ein ich wart auf dich für immer, vielleicht.

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Wache Kinderaugen schauen auf eine Haut aus Sandpapier,
auf der Suche nach jemandem,
der sich in der Zeit verliert,
weil so etwas wie seine Biographie,
fast nicht mehr existiert.

Doch im nächsten Augenschlag,
vergehen vierzig Jahre und ein Tag,
als er noch unter Sternen lag,
und dort dieses Mädchen traf,
das ihren Namen nicht mehr sagt.

Es folgt ein unruhiger Schlaf,
nachdem er sich wieder und wieder fragt,
was war im letzten Jahr,
und auf einmal ist niemand mehr da,
der ihm Antwort geben kann.

Er beginnt sie zu suchen,
will in die Stadt,
weil er doch den Einkauf für Hilde hat,
aber junge Männer halten in  ab,
mitleidig, dass er wie ein unbeschriebenes Blatt,
selbst ihre Beerdigung vergessen hat.

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Du erwachst in einer Wiege,
und jeder schaut dich an,
wirst empfangen voller Liebe,
sodass du ruhig schlafen kannst.

So ziehen dann die Jahre,
mit manchem Frühling übers Land,
so hascht du leise,
ganz verlegen,
fast schon zärtlich ihre Hand.

Bald stehst du an einer Wiege,
starrst wie gebannt,
auf das schönste Wunder dieses Lebens,
das da greift nach deiner Hand.

Grad erst Nächte ohne Schlaf,
erstaunt den ersten Schritt gewagt,
hängt nun  ein Hochzeitskleid im Schrank,
das für einen Tag mehr als ein Gewand,
sondern ihr ein Segel war,
um sie in die neue Welt zu tragen,
ein letztes Lebe Wohl nach den Kindertagen.

So fing der Zauber wieder an,
doch neben dieser Wiege,
steht nun ein alter Mann,
der dankbarer nicht sein kann.

In  diesem kleinen Holzgestell,
ruht die Zukunft dieser Welt,
wenn er sich bald  zu Gott gesellt,
wird er ganz zufrieden,
in einem Bett liegen,
um sich in den ewigen Schlaf zu wiegen.

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Dieses Gedicht ist als ein bisschen als Fortsetzung von Puppenspiel zu verstehen.

All die lieben Menschen,
bilden um dich einen Kreis,
trotzdem weißt du was, es heißt allein zu sein,
denn die Distanz vom Mittelpunkt zum Kreis,
bleibt immerwährend gleich.

Einmal wart ihr am Mittelpunkt zu zweit,
doch dann kam die Zeit,
darauf das Leben,
und viele kleine Schritte auf spiegelverkehrten Wegen.

Heute hat jeder seinen Kreis,
und du merkst wie es dich zerreist,
weil nur ein Umriss von ihr  bleibt,
den kein anderer zu füllen scheint,
außer die Hoffnung aus vergangener Zeit.

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