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Posts Tagged ‘Mensch’

Die Übeltäter unserer Zeit:

Zum einen schnell die Banken, die fressen unsre Scheine. Am Ende sinds die armen Leute, helfen denen auf die Beine. Rotzfrech sind auch die Manager, scheinbar ohne Grenzen. Die waren wohl im Ethikkurs gerne rauchen oder schwänzen. 

 

Danach kommt doch sofort, die böse Politik. Ein jeder hat nun die Banausen mitgekriegt. Die eigentlichen Guten, wollen retten ihren Hals, her mit den Moneten, aufgepasst, sonst knallts. 

 

Am Ende ist es gar der Markt, der böse gier’ge Hund. Macht auf das Maul und saugt Moral und Anstand in den Mund. Frisst hier und da die Böden leer und weiter geht es – immer mehr. 

 

Was wir vielleicht vergessen haben, sollte ich noch sagen. Denn neben all den Schreckenstaten, sollten wir uns fragen: “Wer ist die Bank, wer stützt den Staat, wer ist denn überhaupt, der gar allmächt’ge Markt?”
Hinter all den hohlen Phrasen, die wir immer wieder lesen, versteckt sich ein noch viel gemeineres, das schlimmste aller Wesen. Es ist kein großes Tier, die Bank, sondern einfach nur ein großer Hort, von Unvernunft und Gierigkeiten geprägt ist dieser Ort.
Und auch die böse Politik wird gelenkt von anderen Händen. Sie wirft sich brav zu Boden, ihr Gesicht an allen Wänden. Hier ist erneut und schön zu sehen, so kann es mit dem untergehen, das sich einst erhoben hat – die Demokratie schafft sich ab.
Und auch der Markt, das Unbekannte, zehr ich gerne hin zur Lampe. Und schaut ein Augenpaar geschwind, sieht man wer die Eltern sind. Nicht irgendwelche Magier, nichts unbekanntes kann man lesen. Nein, es ist so wie man es sieht: Der Mensch ist es gewesen.
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cc-by; Per Ola Wiberg ~ Powi

Als Antwort auf tandroins Gedicht:

Man stelle sich die Tiere vor,
grinsen vom einen bis zum andren Ohr,
während sie lachend voreinander stehn
und sich an die Gurgel gehn.

Und nicht nur weil sie Hunger spürn,
sondern weil sie Kriege fürn.
Religion, Geld und Macht,
wegen der Hautfarbe ausgelacht.

Ohne zu denken ferngesehn,
reden ohne zu verstehn.
Das sind Menschen durch und durch,
nicht besser als der kleinste Lurch.

Albert Einstein sagte:
Menschen um Atombomben diskutieren,
Ne‘ Maus würd niemals ne Mausefalle konstruieren.
Das ist was er beklagte.

Kein Lobbyismus, kein Geschrei,
kein Krieg um Öl, keine Folterei.
Keine Ausbeutung von Artgenossen,
kein „An-der-Schule-rumgeschossen“.

Die Natur ist kein Hort von Frieden.
Stets muss der Stärkere obsiegen.
Wenn wir wirklich besser wären,
dann endlich Schluss mit dem Gebären.

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