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Posts Tagged ‘Tiere’

Aus gegebenem Anlass werde ich in diesem Monat versuchen jeden Advent ein Gedicht zu veröffentlichen das mehr oder weniger mit dem Weihnachtsfest zu tun hat. Liebe Grüße Tandroin

Soldaten hasten durch die Gassen,
Herodes hat schon soviele umbringen lassen,
weil ein Hohelied durch Bethlehem zieht,
dass die Ankunft eines neuen Königs preist,
der die Völker von Judäa unter einem Banner vereint.

Die Last wiegt schwer,
denn unter ihrem Herzen ruht ein Kind,
dessen Vater sie nicht kennt,
nur Joseph, der vor lauter Liebe blind,
floh mit ihr gen Nazareth,
um zu teilen Tisch und Bett.

Sie reisten allein mit Handelskarawanen bei Nacht,
Herodes Wahnsinn hatte die Runde gemacht,
so reichten ihr drei Fremde allerlei Arznei,
weil die Geburt nicht mehr fern sei.

Jede Türe war verschlossen,
die Nacht so bitterkalt,
als keine Gnade sie genossen,
zeigten Tiere Menschlichkeit,
legten den  Grundstein für die Weihnachtszeit.

 

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cc-by; Per Ola Wiberg ~ Powi

Als Antwort auf tandroins Gedicht:

Man stelle sich die Tiere vor,
grinsen vom einen bis zum andren Ohr,
während sie lachend voreinander stehn
und sich an die Gurgel gehn.

Und nicht nur weil sie Hunger spürn,
sondern weil sie Kriege fürn.
Religion, Geld und Macht,
wegen der Hautfarbe ausgelacht.

Ohne zu denken ferngesehn,
reden ohne zu verstehn.
Das sind Menschen durch und durch,
nicht besser als der kleinste Lurch.

Albert Einstein sagte:
Menschen um Atombomben diskutieren,
Ne‘ Maus würd niemals ne Mausefalle konstruieren.
Das ist was er beklagte.

Kein Lobbyismus, kein Geschrei,
kein Krieg um Öl, keine Folterei.
Keine Ausbeutung von Artgenossen,
kein „An-der-Schule-rumgeschossen“.

Die Natur ist kein Hort von Frieden.
Stets muss der Stärkere obsiegen.
Wenn wir wirklich besser wären,
dann endlich Schluss mit dem Gebären.

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