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Posts Tagged ‘Herbst’

Die Sonne scheint golden,
und der Wind spielt mit deinem roten Kleid,
bald ist es an der Zeit lebe Wohl zu sagen,
zu den Vogelschwärmen,
dem letzten himmlischen Geleit.

Hörst du,
wie Herbstlaubrascheln Meeresrauschen,
über kahle Länder treibt,
und mancher Träumer darauf wartet,
das es endlich schneit.

Alles zieht sich in sich selbst zurück,
nur mancher hat das Glück,
das dort jemand wartend sitzt,
zu dir rückt, bis der Sturm vorrüber ist.

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Der Wind weht nass-kalt durch die Bäume,
und verliert sich wie die Träume vor dem nächsten Neujahrsfest.

Die Grenze zwischen Morgen- und Abendrot verschwimmt,
wenn kein Vogel mehr erklingt,
sie vermeiden das verweilen,
denn wer jetzt bleibt, wird lange bleiben,
und mit seinen Fußstapfen Schneegeschichten schreiben.

Das Surren der Strommasten wird zum Schneeflockenxylophon,
bei dem der sonst so  monotone Ton,
flackert wie ein  Kerzenlicht,
das dir  Heimat und einen Halt verspricht.

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Copyright by Elisa Ruden

Traumluftblasen im Sommerregen,
natürliche Schneekugeln auf asphaltierten Wegen,
stetig fallender Fadenregen,
der wie ein versierter Pianist,
die Welt von selbst erklingen lässt.

Doch die Bänke bleiben leer,
Regenwanderer gibt’s nicht mehr,
weil Musik aus allen Ecken strömt,
haben sie sich daran gewöhnt,
nur wahrzunehmen, nicht zu hören,
ganz am Regen sich zu stören.

Nur manchmal spielt er für ein Kind,
das gerade erkennt,  was Regenwolken sind,
dann schlägt er ganz sanfte Töne an,
damit der kleine Mensch auch tanzen kann.

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Kreislauf

 
1. Die Blätter, sie färben sich rot.
Die Landschaft sieht verschlafen aus.
Manchmal erinnert es mich an den Tod.
Doch dann mach ich die Augen auf.
2. Denn hinter dicken Regenschleiern,
wartet doch das Neue.
Möchte jeden Tag aufs Neue feiern.
keinen Tag, den ich bereue.
 
3. All die kleinen schönen Spiele,
der Natur zu jeder Stund.
Davon gibt es reichlich viele,
fröhlich, traurig, eckig, rund.
 
4. Tage werden kürzer, die Nächte lang,
die Sterne am hohen Himmelszelt.
In kalter Herbstnacht – wunderbarer Klang,
der mich hier am Leben hält.

Nach Monaten des Wachstums beginnt sie nun zu ruh’n,
wächst im nächsten Jahr aus den selben Kinderschuh’n.
Lernt laufen und singen und malt die Wiesen bunt,
Ich seh es jetzt: der Herbst hat seinen Grund.

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Draußen rauschen schnell die Wagen,
Menschen jagen hinter Bahnen her.
An jeder Ecke hört man Klagen
nichts übrig vom riesen Fahnenmeer?

Im Sommer in der riesen Hitze,
wenn alle nur das eine Ziel,
Euphorie längst nicht mehr Spitze,
übrig geblieben ist nicht viel.

Der Herbst – der ungeliebte Freund,
steht draußen vor den Fenstern.
Wie oft wurd‘ es schon versäumt,
sich selbst mal zu begeistern.

Bunte Blätter malt der Herbst,
in allen schönen Wäldern.
Doch scheinbar mag es keiner,
Drachensteigen auf den Feldern.

Nicht nur Kummer, Melancholie
müssen für den Herbst stehn‘.
Mit ein bisschen Fantasie
ist Schönheit überall zu sehn‘.

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Jahreszeit

Die Blätter drehen sich mit dem Wind

um zu vergessen was sie sind, denn

in jedem Jahr kommt die Zeit in der

das Alter sie erreicht.

Wenn die Blätter in den schönsten Farben blühn

und doch je zu Grunde gehn

Der letzte Tanz wird zur zarten Liebelei und

was einst bei Tau und Tag begann,

kündigt nun ihr Ende an .

Nur der Baum steht allein,wird noch lange einsam sein

Doch Schnee fällt auf verbrannte Herzen,

lindert damit manche Schmerzen .

Drum ist’s ein Wunder wenn es schneit ,

denn dann ist als ob der Himmel weint

und der Winter mit aller Kraft die Tränen zu Kristallen macht,

die langsam herabsinken auf Erden sodass Menschen davon glücklich werden .

Dieses Gedicht ist mir bei einem Gang durch den Wald in den Sinn gekommen und hatte einige Startschwierigkeiten vllt kommt irgendwann mal Jahreszeit die 2. mal sehn 😉

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