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Posts Tagged ‘Krieg’

Es gibt keine Wahrheit.

Es gibt deine, es gibt meine, es gibt unsere und es gibt ihre.
Grenzen hier und dort.

Es gibt deren, es gibt deren falsche und unsere falsche.
Es gibt also keine richtige.

Irgendwie einigen wir uns. Worauf?
Oder worauf nicht?

Deine ist richtiger als meine, wenn du mir erzählen kannst,
wieso deine falsch ist.

Stillstand scheint nicht möglich, zurück?
In der Zeit jedenfalls nicht.

Es ist viel, vielleicht. Was bedeutet mein Wissen, wenn ich es nicht erzählen darf?
Sachzwänge.

Sachzwänge, so funktioniert auch das Alphabet,
oder Politik, oder Wirtschaft, oder Rassismus.

Oder Kapitalismus, Hass.
Woher kommt das, es gibt doch was gemeinsames?

Und trennendes, irgendwie. Ich glaube an etwas, woran kann ich nicht schreiben.
Ich kann es vielleicht nicht denken, doch können wir suchen und bleiben.

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Es war ein mal ein König, ganz für sich allein. Um ihn herum sein Hofstaat, prunkvoll, nicht zu klein. Es saß auf seinem Throne und regierte gern, in seinem kleinen Reich war er der hellste Stern.

Und auch seine treu’n Vasallen, liefen für ihn blind, bei zu großen Festen, eilten sie geschwind. Des Königs große Bürde, war sein ganzer Stolz. Denn nicht nur  Thron und die Balken war’n aus morschem Holz.

In vielen vielen Jahren, kam und ging der Krieg. Die Bürger mussten zahlen, für jeden errungnen Sieg. Doch nicht nur mit ihrem Leben, sondern noch viel mehr, denn es ging wie immer – um des Königs Ehr.

So war der Krieg beendet und alles schien vorbei, da ward der nächste Feind geboren, die Menschen nicht mehr frei. Die Söhne mussten dienen, in der Armee der Liebe. Die Mägde mussten spurten, sonst setzen Herren Hiebe.

Es kam einmal ein Harlekin zum Tor der Stadt hinein. Er setze sich auf den Hosenboden und man bat ihn herein. Dort spielte er ein Reigen, auf den höchster aller Männer – der König war schon immer ein guter Musikkenner.

Doch dieser schlaue Bursche, wollte mehr als singen. Er wollte auch den Menschen endlich Frieden bringen. Drum sang er froh und heiter, des nächtens sucht er weiter.

Nicht lange musst er suchen, denn auch die Diener fluchten. Und sie wurden fündig, und das nicht zu knapp. Der Harlekin zog weiter und an des Königs Sarg.

Nun kam es wie es kommen musst – die Menschen hatten’s nicht gewusst. Welche große Pakterei brach viele Familien entzwei. Der Hof blieb meist unversehrt, das Geld und Ruhm hat sich vermehrt.

Nun begann die Jagd, der Harlekin war dran. Der er war es, der ein Liedchen sang. Von dunklen Intrigen, sie sonst im Dunkeln liegen. Er hat das Licht gebracht – und Feuer schnell entfacht.

Das Völkchen wollte wissen, wieso sie Fahnen hissen für einen alten Mann, der nicht mal reiten kann. Und so wurde es brenzlig, für Könige zu heiß – denn jeder Verrat am Bürger hat auch seinen Preis.

___________

Wikileaks for Freedom.

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Wir saßen zusammen am Tisch,
hatten einander nichts mehr zu sagen,
was ist geblieben von all den jungen Jahren,
in denen wir unzertrennlich waren?

Auf deinen Kindergeburtstagen,
war ich ein immer wiederkehrender Gast,
wir haben zusammen unsere Zuckertüten aufgemacht,
und gabs mal wieder Stress daheim,
hast du die Nacht bei uns verbracht.

Natürlich hat deine Mutter viele Fehler gemacht,
aber auch Sie hat geweint,gekämpft und gelacht in jener Nacht,
als Sie dich zur Welt gebracht ,

Wärest du tot,
würdest du vom Himmel auf uns herunter sehen,
jetzt weiß ich du wirst lebend durch die Hölle gehn.

Ist dir nicht klar ,das Letzte das Sie dir nehmen können ist dein Leben,
und du willst es ihnen freiwillig für ein bisschen Geld geben.
Was nützt ein Hunderter pro Tag allein in einem Plastiksarg?

Vielleicht kommst du unverletzt zurück,
doch in dem fernen Land verlierst du ein Stück,
der letzte Funke Kindheit wird aus dir herrausgedrückt,
und vom Wüstensand erstickt,
dann bist du nicht mehr der Junge den ich einmal kannte,
den ich bei deinem Namen nannte.

Unverletzt heißt nicht unverändert,
Bilder können nicht schlafen und lassen dich wachen,
Schreie hallen wieder und können nicht schweigen,
werden dich begleiten solange du lebst,
bis du mit ihnen zu Grunde gehst.

Der Krieg entlässt niemanden nach Hause…………

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