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Posts Tagged ‘Freunde’

Du bewegst dich wie an  Bändern,
und  wirst mir dabei  so  fremd,
willst auch gar nichts ändern,
weil du es gar nicht mehr anders kennst.

Wir waren  einmal so unzertrennlich,
das deine Welt  die meine war,
und jeder Abschied ein Versprechen,
denn wir waren füreinander da.

Sag  wann hast du dich verloren,
in  so tiefer Einsamkeit,
das du nun nach ein  bisschen Oberflächlichkeit,
jeden als deinen besten Freund anpreist.

Vielleicht hat  im Leben alles seine Zeit,
aber ich möchte das du  weißt,
das  wahre Freundschaft der Liebe gleicht,
und mehr ist als ein geteilter Alltag und Aufmerksamkeit.

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copyright liegt bei de.123rf.com

Du  merkst schon,
er hat dich hier,
in tiefen Nebeln voller Gier,
in dem es keine Zukunft gibt,
weil der Moment unsterblich ist.

Du treibst dich selbst in seine Arme,
spürst das Vergessen,
spürst die Wärme,
die dich fort von allem zieht,
bis zum Morgen dir vergibt.

Aufwachen voll dumpfer Leere,
spürst die Enge jeder Vene,
und doch ist es wie Wundenküssen,
willst keine einzige Empfindung missen,
die ganze Welt, auf  einen Moment reduziert,
in dem  nur du, deine Freunde und das Glück regiert.

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Reichtum ist für manche Leute, reiche, fette und goldne‘ Beute,
für andre‘ wiederrum geht es manchmal nur darum,
andre zu beglücken, sie mit Freude und Glück zu schmücken.

Manche streben alle Tage, stellen sich niemals jene Frage:
Wie kann ich andren Glück bescheren, kann ich mich gegen andre wehren?
Laufen blindlings durch die Welt, halten Geld für den Held der Welt.

Ich saß an einem Lagerfeuer, ohne glänzendes Ungeheuer.
Das Wetter war nicht das schönste, das Feuer aber war das größte.
Freunde, Natur, ein Haufen Holz, auf uns war ich vielleicht stolz.

Wenn die Zeit kurz Pause macht, wenn im Kreis nur noch gelacht,
die grauen Wolken nicht mehr stören, Momente uns gehören,
dann sind wir reich und alle gleich.

Keine Stechuhr und kein Chef, kein Stau und kein Stress.
Einen Stuhl und hoch die Beine, am Feuer ist man nie alleine.
Stört mich nichts mehr, soll so bleiben, am liebsten immer hier verweilen.

Menschen hört auf das was zählt, euch regiert nicht das Geld,
es bestimmt nicht euer Leben, ihr habt viel mehr zu geben,
denn das schönste auf der Welt, kann niemand bezahlen nur mit Geld.

Drum ruf ich euch zu, schnappt euch das Fahrrad,
radelt los und bleibt erst stehen, wenn ihr denkt hier ist es schön.
Macht halt und atmet ein, hier bist du Mensch hier darfst du’s sein.

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cc-by-sa Bild von mark_siem

Na ihr drei, denkt ich hab euch vergessen?
Nee, vom Schreiben wie besessen,
hab ich in meinem Sessel gesessen
und ich schrieb unvermessen.

Die Zeit rauscht an meinen Augen vorbei,
ich erinner‘ gern ans Zelten,
da waren wir so unglaublich frei,
in Klein- oder in Großbeuthen.

Im Kino stehts treue Begleiter,
an der Kinokasse Wegbereiter,
saßen wir in einer Reihe auf den Sitzen,
kamen wir beim Bowlen ins Schwitzen.

Pokern bei Howi unglaublich lange,
ihm war vielleicht schon Bange,
Das diese Quasselstrippen,
ohne an der Zeit zu nippen
die Nacht durch nur Dusseligkeiten
über Politikgedöns verbreiten.

Im XXL-Restaurant geschlemmt,
bei der Biermeile ungehemmt,
fahren wir quer durch die Region,
in welchem Restaurant waren wir schon?

Also los, kommt schon, schlagt was vor,
ich leih euch auch gern mein Ohr,
dann hecken wir wieder was aus,
machen dann das Beste draus.

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An Haasi.

Auch an den Klassenfeind,
denn er ist ein richt’ger Freund,
denn auch in der Winterzeit,
Haasi zu jeder Schandtat bereit.

Eigentlich die gute Seele,
der ich gern was erzähle,
was die andren nicht intressiert,
bei Haasi ist das umgekehrt.

Gibt es tausend intressante Fakten,
auf denen wir rumhackten,
während die anderern schon schliefen,
die Diskussionen heißer liefen.

Ob im Zug in der Hitze pennen, mit Blasen durch Hauptstädte rennen,
im Mittelmeer die Äpfel zählen, ein Zimmer im Pariser Ghetto wählen,
in Madrid im Park übernachten, den Strand von Quallen sauber machten.

Ob in Europa oder Beuthen, ob im Zug oder beim Zelten,
läuft mir das Wasser im Mund zusamm‘, solang wir Haasi mitgenomm‘ habn.
Auf der Insel und am Strand, mit Haasi kein Essen verbrannt. (nur unsere Oberschenkel)

Haasi

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An Flori.

(C) Bild von Eva Blue

Na Flori aufgeregt? Kai hat sich ins Zeug gelegt.
Wieder sone Gefühlsdusselei,
Gedichte sind keine Zauberei.

Dir möchte ich ein Gedichtchen schreiben,
mit den Fingern auf den Tasten verbleiben.
Die Zeit Revue passieren lassen,
die letzten Jahre, ich kanns kaum fassen.

Erst völlig verbrannt und degeneriert
haben wir am See den Tag der Männer zelebriert.
Nichts als Fleisch, Toast und Bier,
aber so sind Männer, so sind wir.

Haben unsern Gott gefunden,
drehn‘ mit Jon L. unsere Runden.
Die bis nach Gießen reichen könn‘,
um unsren Schatz dort zu verwöhn.

Bei Martin werden wir Experten,
auf den Spuren und den Fährten,
der Hollywood-Regisseure und Spezialisten,
kein Film möcht ich vermissen. (außer vielleicht Disaster-Movie)

Mit Robert einmal umgezogen,
unter Männern ungezogen,
freu ich mich auf die kommenden Tage,
ihr werdet mir niemals zur Plage.

[Teil des Themenmonats]

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An Peter.

Und so kommen sie die Stunden,
Gedichte ziehen weiter Runden,
ich sitze auf dem Bett und denke,
Peter ein Gedicht ich schenke.
Also Finger auf die Tasten,
und ein schönen Text jetzt basteln.

Peter, wir kennen uns aus Geschichte,
bei Frau Arens, dem glänzend Lichte.
Da begann die Zeit zu reifen, die wir heut um die Häuser streifen.
Bei Martins Schwester fast verzweifeln, nach dem Aufstehn nichts übereilen.

In Martins Küche Essen machen, auf dem Platz Fußball und lachen,
trainieren wir seit Jahren, kann es kaum erwarten.
Im Kino die tollsten Filme schaun‘, wie Na’vi die Menschen verhaun‘,
bei Martin chillen bedeutet, zu Filmspezialisten ausgebildet.
Die zwei Sorbetgewinner unter sich, stundenlang im Auto, kein End‘ in Sicht.

Ach wie ich mich freue, jedes mal auf’s neue.
Wenn es heißt, es geht wieder los,
was passiert heute bloß?
Irgendwas fällt uns immer ein,
mit euch wird es nie langweilig sein.

[Teil des Themenmonats]

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An Martin.

Der harte Kern in Geschichte, heut schreib‘ ich drüber Gedichte.
Vielleicht gefällt es dir, ich würd‘ mich freun‘,
und selbst wenn nicht, ich würd’s nich bereun‘.

Ziemlich lang ist es schon her, die Schulzeit fehlt mir schon sehr,
in Geschichte die vier auf den billigen Plätzen,
wir waren super, würd‘ ich schätzen.

Durch dich habe ich soviele neue kenngelernt,
Filme und auch Freunde,
jedes Mal auf der Couch, mit Pizza und Bier schauten wir in die Ferne.

Entspannung pur, nicht nur in Thyrow, sondern auch auf Hiddensee.
Haben uns mit Quallen beschmissen, sind in die Wellen der  rauhen Ostsee.
Danach in Alter Tretboot fahrn, werd‘ ich mich immer erinner, auch noch in 20 Jahrn.

Chillen bei Martin ist schon ein Brauch, einschlafen und bemalt werden auch.
Kochen und braten, fernsehgucken und warten,
feiern und chillen, am besten deinem Willen.

Deswegen schreib ich auch für dich, ein Gedicht  in dein Gesicht. ( 😉 )
Ein Zitat am Ende, spricht vielleicht Bände:

Ich steck den Kopf nicht in den Sand,

pizzodisevo (doing TENS for pain )

cc-by-sa Bild von pizzodisevo (doing TENS for pain )

nicht mal wenn die Haare brennen.
und lass den Kopf nicht hängen,
auch wenn Probleme mal den Rahmen sprengen.

Ich bewahr ’nen kühlen Kopf,
weil ich die harten Phasen kenn‘,
Werd ihn nicht verlieren, denn
mein Kopf ist schwer vom Hals zu trennen.
(Umse – Kopfsache)

[Teil des Themenmonats]

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An Thomi.

cc-by-sa Bild von Zeitfixierer

Lieber Thomi, heute ist es soweit, heut bist du’s über den ich schreib‘. Damals waren wir noch jung, die Festplatten der Rechner mit nem Sprung. Stundenlang in TS gequatscht, auf Schlachtfeldern Gegner gematscht. Die geilsten Farmruns hingelegt, die UW so richtig leer gefegt. In der Schule nur gelacht, die Pausen mit Blödeln verbracht. 5 Liter Wasser, ein ganzes Brot, ein Bild in Deutsch, Herr Merker rot. Ach was haben wir gelacht, Juliens Baguette leckerer gemacht. Eigentlich die ganze Zeit, zu jedem denkbarn‘ Stuss bereit. Die Misfits wie sie im Buche stehn‘, bei Klassenfahrten in extra Zimmern gehn‘. Zehn Tafeln Schokolade nur zum Spaß, danach 12 Liter kühles Nass. Wirre Köpfe in der Elbe, es ist wie bei loadi genau das Selbe. Jeder Tag ein Hochgenuss, leider ist irgendwann Schluss. Doch Schule ist ein Leben lang, so rannten wir in Kunst entlang. Der beste Vortrag unsres Lebens, keine Mühe war vergebens. Die Nana war der Oberknüller, der Penis unser Kartenfüller. Soviel weniger Spaß hätt‘ es gegeben, wären wir nicht genau deswegen, die ganze Schulzeit lang zusamm‘ geblieben. Lange ist unsre Schulzeit nicht vorbei, rühren wir einen kalten Brei und formen daraus kalt wie Schnee, das leckerste essbare Sorbet. Ich bin schon sehr gespannt was wird, wie eine Wäscheleine, zum Glück bin ich ohne dich nie alleine.

[Teil des Themenmonats]

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An Roland.

Auch für Roland ein Gedicht, mein Liebster dich vergess ich nicht.
Wie auch, das wäre gar nicht möglich, lange nachdenken auch unnötig.
Erinner ich mich gern zurück, schreib ichs auf Stück für Stück.

Als wir uns begegnetet sind, wusst ich, dass wir gesegnet sind.
An den Tag zurück gedacht, hat alles immer Spaß gemacht.
Das Nacktbaden in der sternklaren Nacht, Rollen auf Thyrows Straßen gemacht.

Die menschlichen Grenzen ausreizen, wer wird denn schon mit Schmerzen geizen.
Die Abende bei Martin, die Touren durch die Stadt,
mit Steve und Torsten, ich lach mich heut noch schlapp.

Fußballspiele auf Weltniveau, wenn wir zocken werd‘ ich froh.
Dreschen wir auf Haase ein, wann fängt der Gute an zu schrein‘?
Dann saßen wir in Berlin, vor süßen, hübschen Schwedinnen.

Erst die Fahrt nach Hiddensee, Strandschlacht der Quallenarmee.
Dann ging es auf große Tour, wir in der Bahn und nur
Europa wartet hier, wir unterwegs, wir waren vier.

Paris, Madrid, Marseille und Barca – Interrailer ist, wer da war.
Baguette, Ketchup, Salami, die Reisen vergess‘ ich nie.

cc-by-nc-sa Bild von 'dans le grand bleu'

[Teil des Themenmonats]

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