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Es ist nicht wahr, was ich hier schreibe, weil ich nicht schreibe, was ich meine. Es ist nicht wahr, wenn du meinst, es sei Wahrheit, weil du nicht sagen kannst, was wahr ist. Damit habe ich natürlich unrecht, denn viele versuchen, die Wahrheit zu sagen, doch wo ist sie und wieso kann ich sie nicht beweisen?

Beweisen? Womit eigentlich… mit Zahlen, mit Definitionen? Ich kann ja doch nur Abbilder der nicht erfassbaren Realität wiedergeben, die dann wieder nur kleine, möglicherweise höchstwahrscheinliche Lügen sind.

Lügen, jeden Tag lügen. Das klingt traurig. Irgendwie kannst du aber verstehen, was ich schreibe, ist es vielleicht diese Wahrheit, dass wir uns erzählen können, wovon wir nicht reden können? Ist es vielleicht der Punkt, an dem Kant unrecht hatte, wenn er meinte, dass man schweigen müsste, wenn man nicht davon reden könne.

Vielleicht – trotzdem funktioniert ja etwas. Wie, das kann ich nicht sagen, aber ich weiß, dass du es auch nicht kannst. Theoretisch möglich, aber selbst die Theorie, wo kommt sie denn dahergaloppiert? Ist sie etwa ausgesprochen?

Vielleicht ist die einzige Wahrheit, dass es eine gibt und der Mensch sie nicht erkennen wird, weil es nicht möglich ist. Wie soll es auch? Und was ist nun die Lehre aus dem Text?

 – vielleicht gibt es sie nicht.

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Reichtum ist für manche Leute, reiche, fette und goldne‘ Beute,
für andre‘ wiederrum geht es manchmal nur darum,
andre zu beglücken, sie mit Freude und Glück zu schmücken.

Manche streben alle Tage, stellen sich niemals jene Frage:
Wie kann ich andren Glück bescheren, kann ich mich gegen andre wehren?
Laufen blindlings durch die Welt, halten Geld für den Held der Welt.

Ich saß an einem Lagerfeuer, ohne glänzendes Ungeheuer.
Das Wetter war nicht das schönste, das Feuer aber war das größte.
Freunde, Natur, ein Haufen Holz, auf uns war ich vielleicht stolz.

Wenn die Zeit kurz Pause macht, wenn im Kreis nur noch gelacht,
die grauen Wolken nicht mehr stören, Momente uns gehören,
dann sind wir reich und alle gleich.

Keine Stechuhr und kein Chef, kein Stau und kein Stress.
Einen Stuhl und hoch die Beine, am Feuer ist man nie alleine.
Stört mich nichts mehr, soll so bleiben, am liebsten immer hier verweilen.

Menschen hört auf das was zählt, euch regiert nicht das Geld,
es bestimmt nicht euer Leben, ihr habt viel mehr zu geben,
denn das schönste auf der Welt, kann niemand bezahlen nur mit Geld.

Drum ruf ich euch zu, schnappt euch das Fahrrad,
radelt los und bleibt erst stehen, wenn ihr denkt hier ist es schön.
Macht halt und atmet ein, hier bist du Mensch hier darfst du’s sein.

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