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Archive for the ‘Allgemeines’ Category

Leb dein Leben,werde glücklich,
und erinner dich an mich,
nicht an meinen Namen,
nicht an mein Gesicht,
sondern an Geschichten,
von denen du später gerne sprichst.

Was wir kriegen nehmen wir als selbstverständlich,
jedes Gefühl als im Moment unendlich,
doch was davon ist wirklich wichtig unterm Strich,
wenn du darauf zurückblickst.

Behalte mich als schemenhaften Umriss,
eher Schatten denn Gestalt,
als bittersüße Traurigkeit,
die übrig bleibt,
am Ende jeder guten Zeit.

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Die Sonne scheint golden,
und der Wind spielt mit deinem roten Kleid,
bald ist es an der Zeit lebe Wohl zu sagen,
zu den Vogelschwärmen,
dem letzten himmlischen Geleit.

Hörst du,
wie Herbstlaubrascheln Meeresrauschen,
über kahle Länder treibt,
und mancher Träumer darauf wartet,
das es endlich schneit.

Alles zieht sich in sich selbst zurück,
nur mancher hat das Glück,
das dort jemand wartend sitzt,
zu dir rückt, bis der Sturm vorrüber ist.

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Er spürt ihre Blicke auf sich,
all die richtenden, mitleidigen,
vielsagenden,  die ihn schon begraben haben,
weil er in seinen letzten Tagen,
gewagt hat noch einmal ja zu sagen,
um nicht als einsamer Mann zu sterben.

Tief drin ist ihm bewusst,
das es am Schluss,
nicht immer Liebe sein muss,
für diesen bittersüß erkauften Kuss.

So umkreist sie ihn wie an Bändern,
fügt sich in die Illusion,
und hofft auf den letzten Platz,
auf des Puppenspielers Thron.

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Jeden dieser Steine

Manchmal laufen wir gegen  Wände,
und lernen nichts daraus,
suchen zwischen allen Steinen,
den schwersten zum Tragen  aus.

Hechten nach dem Silberstreif,
fern am Horizont,
weil wir in ihm das sehen,
was hinter dem Tunnel kommt.

Jeder Stein wird zum Brotkrumen,
für  den Weg zurück nach Haus,
das  du nicht zu suchen brauchst.

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Lasst uns frei sein,
ein Heim sein,
für Träume und Phantasie,
Kindlichkeit und Melancholie.

Lasst uns nach dem  Ursprung fragen,
und wie in den frühen Tagen tanzen,
wann wir können,
bis die letzten Sterne am Firmament verglimmen.

Dort im sanften Lichterschein,
wird ein Platz für uns selbst sein,
der nicht einsam ist ,
weil jeder mehr von uns selbst entspricht,
als wir selber glauben wollen.

Dann wollen wir uns gegenseitig finden,
lebenslänglich aneinander binden,
und dem Leben den Sinn zu geben,
den wir eine Jugend lang gesucht haben.

Was er uns verspricht ist ungewiss,
das einzige das  sicher ist,
dass unser Leben endlich,
doch unendlich kostbar ist.

 

Entschuldigt die lange Abstinenz, aber ich musste feststellen, dass man Kreativität nicht erzwingen kann und es lange gebraucht hat wieder etwas zu Papier zu bringen. Anstoß  gab der Text von Julia Engelmann. Mit diesem Gedicht habe ich versucht ein bestimmtes Gefühl in Worte zu fassen. Kommt es euch vertraut vor? Lg Tandi

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So der erste Prosatext 😀

ich weiß  er ist nicht das  Beste, aber er wollte einfach aufs Papier. Viel Spaß dabei

Was ist eigentlich das  Warten? Meist ein erzwungenes Verharren im Moment, bis die Dinge, die man sich wünscht Wirklichkeit sind. Oft verärgert es uns, weil wir die Zeit die es verbraucht, viel besser zu nutzen gedenken als irgendwo auf  einem Stuhl mit Zeitschriften und Illustrierten, umringt von anderen Frustrierten, die genau dasselbe Schickal teilen und in dir den Grund sehen für ihr Verweilen,  weil alles was wir begehren vermeintlich begrenzt ist. Selten wird uns die Zeit geschenkt, die Menschen um uns herum so genau zu betrachten, wie die Mutter mit dem kleinen beim Kinderarzt, die unter den Augen tiefe Ringe trägt, weil ihr Sonnenschein die ganze Nacht geschrien hat und sie bei jedem Laut gedacht hat, was sie bloß tun kann. Stunde um Stunde gewacht hat bis zum Morgen, ohne auch nur einen  Gedanken an sich selbst zu verwenden. Jetzt ruht der kleine Kopf auf ihrer Brust und gleichmäßiger Atem spendet ihr Trost. Dann geht das Doktorzimmer auf und sie sieht auf einmal so viel müder aus, müder aber doch erleichtert. Jenes Gesicht, dass sie  mit allen Eltern dieser Welt gemein hat, wenn das Kind wieder ruhig im Bettchen liegt, nachdem es unentwegt geweint hat.
Oder der alte Herr mit seinem Wägelchen  und der zart knisternden Zeitung, die er  fein säuberlich aufschlägt, um sich ein Bild von der fernen Welt zu machen, die ihn damals, als seine Söhne noch klein waren, nicht interessiert hat.Jenes Alter in  dem Jungen Drachen steigen lassen und  der weiteste Horizont auf der Wiese vor dem Haus liegt. Wenn jeder Käfer eine  neue Entdeckung und  jede bunte Glasscherbe ein versunkener Schatz ist. Wie viele Sommer  sind eigentlich seit dem vergangen? Sein Blick schweift in die Ferne. ich weiß nicht, ob er wirklich daran denkt, aber es wäre schön für ihn.
Anders das Mädchen neben ihm, das mit gebeugtem Kopf da sitzt und irgendwem auf der Welt kleine Nachrichten schreibt. Vielleicht, das sie jemanden vermisst oder  gern wüsste wie das ist anstatt auf das große Glück zu warten. Dazu das ewig lange Rätselraten, was wohl der „richtige“ Weg ist.
Vielleicht besteht das Leben aus warten. Im sich die Zeit vertreiben und Pläne schmieden, im zurück schauen und verstehen, dass es immer anders kommt als man erwartet und doch am Ende irgendwie gut ist.
Ich mag es,  wenn du  sagst : „Warte mal“ , inne hälst, zwischen uns nur dieses Stückchen Welt und doch ist es dieser  Moment, der nur uns gehört, der Glück  bedeutet.

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Du ebnest mein ich ein,
lässt es  vollkommen  farblos sein,
in einer Welt die durch dich gezeichnet war,
bleibt nur die Schraffur deiner Signatur
auf zerrütetem Papier,
dem letzten Teil von mir.

Ich wollte deine Welt bereichern,
und nicht schon am Anspruch scheitern,
dich vollends zu begeistern,
doch mein Licht brennt zwar für dich,
aber zu Hause bedeutet es dir nicht.

Du suchst die unverbindliche Leichtigkeit,
die in dir so  verloren scheint,
um sie in dich aufzunehmen,
die Welt wieder  ungetrübt zu sehen.

Flüchte  vor der Realität,
solange  es geht,
und male mir ein Bild davon,
woher du kamst,
wohin du  gehst,
wenn dein Herz so unruhig schlägt.

Ich werde da sein,
auch  wenn  du mich nicht siehst,
liegt doch hinter jeder wohl geformten Linie,
eine Schraffur meiner Signatur,
ein Dank an dich und an  die Liebe.

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