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Posts Tagged ‘Themenmonat’

cc-by-sa Bild von mark_siem

Na ihr drei, denkt ich hab euch vergessen?
Nee, vom Schreiben wie besessen,
hab ich in meinem Sessel gesessen
und ich schrieb unvermessen.

Die Zeit rauscht an meinen Augen vorbei,
ich erinner‘ gern ans Zelten,
da waren wir so unglaublich frei,
in Klein- oder in Großbeuthen.

Im Kino stehts treue Begleiter,
an der Kinokasse Wegbereiter,
saßen wir in einer Reihe auf den Sitzen,
kamen wir beim Bowlen ins Schwitzen.

Pokern bei Howi unglaublich lange,
ihm war vielleicht schon Bange,
Das diese Quasselstrippen,
ohne an der Zeit zu nippen
die Nacht durch nur Dusseligkeiten
über Politikgedöns verbreiten.

Im XXL-Restaurant geschlemmt,
bei der Biermeile ungehemmt,
fahren wir quer durch die Region,
in welchem Restaurant waren wir schon?

Also los, kommt schon, schlagt was vor,
ich leih euch auch gern mein Ohr,
dann hecken wir wieder was aus,
machen dann das Beste draus.

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An Haasi.

Auch an den Klassenfeind,
denn er ist ein richt’ger Freund,
denn auch in der Winterzeit,
Haasi zu jeder Schandtat bereit.

Eigentlich die gute Seele,
der ich gern was erzähle,
was die andren nicht intressiert,
bei Haasi ist das umgekehrt.

Gibt es tausend intressante Fakten,
auf denen wir rumhackten,
während die anderern schon schliefen,
die Diskussionen heißer liefen.

Ob im Zug in der Hitze pennen, mit Blasen durch Hauptstädte rennen,
im Mittelmeer die Äpfel zählen, ein Zimmer im Pariser Ghetto wählen,
in Madrid im Park übernachten, den Strand von Quallen sauber machten.

Ob in Europa oder Beuthen, ob im Zug oder beim Zelten,
läuft mir das Wasser im Mund zusamm‘, solang wir Haasi mitgenomm‘ habn.
Auf der Insel und am Strand, mit Haasi kein Essen verbrannt. (nur unsere Oberschenkel)

Haasi

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An Flori.

(C) Bild von Eva Blue

Na Flori aufgeregt? Kai hat sich ins Zeug gelegt.
Wieder sone Gefühlsdusselei,
Gedichte sind keine Zauberei.

Dir möchte ich ein Gedichtchen schreiben,
mit den Fingern auf den Tasten verbleiben.
Die Zeit Revue passieren lassen,
die letzten Jahre, ich kanns kaum fassen.

Erst völlig verbrannt und degeneriert
haben wir am See den Tag der Männer zelebriert.
Nichts als Fleisch, Toast und Bier,
aber so sind Männer, so sind wir.

Haben unsern Gott gefunden,
drehn‘ mit Jon L. unsere Runden.
Die bis nach Gießen reichen könn‘,
um unsren Schatz dort zu verwöhn.

Bei Martin werden wir Experten,
auf den Spuren und den Fährten,
der Hollywood-Regisseure und Spezialisten,
kein Film möcht ich vermissen. (außer vielleicht Disaster-Movie)

Mit Robert einmal umgezogen,
unter Männern ungezogen,
freu ich mich auf die kommenden Tage,
ihr werdet mir niemals zur Plage.

[Teil des Themenmonats]

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An Peter.

Und so kommen sie die Stunden,
Gedichte ziehen weiter Runden,
ich sitze auf dem Bett und denke,
Peter ein Gedicht ich schenke.
Also Finger auf die Tasten,
und ein schönen Text jetzt basteln.

Peter, wir kennen uns aus Geschichte,
bei Frau Arens, dem glänzend Lichte.
Da begann die Zeit zu reifen, die wir heut um die Häuser streifen.
Bei Martins Schwester fast verzweifeln, nach dem Aufstehn nichts übereilen.

In Martins Küche Essen machen, auf dem Platz Fußball und lachen,
trainieren wir seit Jahren, kann es kaum erwarten.
Im Kino die tollsten Filme schaun‘, wie Na’vi die Menschen verhaun‘,
bei Martin chillen bedeutet, zu Filmspezialisten ausgebildet.
Die zwei Sorbetgewinner unter sich, stundenlang im Auto, kein End‘ in Sicht.

Ach wie ich mich freue, jedes mal auf’s neue.
Wenn es heißt, es geht wieder los,
was passiert heute bloß?
Irgendwas fällt uns immer ein,
mit euch wird es nie langweilig sein.

[Teil des Themenmonats]

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An Martin.

Der harte Kern in Geschichte, heut schreib‘ ich drüber Gedichte.
Vielleicht gefällt es dir, ich würd‘ mich freun‘,
und selbst wenn nicht, ich würd’s nich bereun‘.

Ziemlich lang ist es schon her, die Schulzeit fehlt mir schon sehr,
in Geschichte die vier auf den billigen Plätzen,
wir waren super, würd‘ ich schätzen.

Durch dich habe ich soviele neue kenngelernt,
Filme und auch Freunde,
jedes Mal auf der Couch, mit Pizza und Bier schauten wir in die Ferne.

Entspannung pur, nicht nur in Thyrow, sondern auch auf Hiddensee.
Haben uns mit Quallen beschmissen, sind in die Wellen der  rauhen Ostsee.
Danach in Alter Tretboot fahrn, werd‘ ich mich immer erinner, auch noch in 20 Jahrn.

Chillen bei Martin ist schon ein Brauch, einschlafen und bemalt werden auch.
Kochen und braten, fernsehgucken und warten,
feiern und chillen, am besten deinem Willen.

Deswegen schreib ich auch für dich, ein Gedicht  in dein Gesicht. ( 😉 )
Ein Zitat am Ende, spricht vielleicht Bände:

Ich steck den Kopf nicht in den Sand,

pizzodisevo (doing TENS for pain )

cc-by-sa Bild von pizzodisevo (doing TENS for pain )

nicht mal wenn die Haare brennen.
und lass den Kopf nicht hängen,
auch wenn Probleme mal den Rahmen sprengen.

Ich bewahr ’nen kühlen Kopf,
weil ich die harten Phasen kenn‘,
Werd ihn nicht verlieren, denn
mein Kopf ist schwer vom Hals zu trennen.
(Umse – Kopfsache)

[Teil des Themenmonats]

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An Maik.

Zum Geburtstag nachträglich, diese Zeilen sind für dich.

Maik, wie ist die Zeit vergang‘, nach Schottland gequatscht stundenlang.
Stundenlang im Bus gelacht, die anderen wahnsinnig gemacht.
Damals ist die Idee geboren, aus Wassser und Frucht ist es erkoren.
Die Idee des Sorbetabends war geboren, schnell war alles eingefroren.
Der Abend, ein voller Erfolg, mit Vanille Apfel den Titel geholt.
Doch wichtiger war, was später kam – hinein in Pool und getan,
ein Strudel des Todes, wir mitten drin – der Abend perfekt das kommt mir in den Sinn.

Gesprungen zu viert in die Elbe, der Reim ist leider immer der selbe…
doch der Spaß war es wert, das die Welt es dreimal erfährt.

An 16 Reichen rumgebastelt, an vielen Stellen oft verhaspelt.
Doch die Arbeit war genial, die Ideen optimal.
Noch ist nicht aller Tage Ende, neue Wege sprechen Bände,
vielleicht schreiben wir sie auch, auf jeden Fall ist’s was ich brauch,
denn ohne meine Freunde, wär‘  ich ziemlich alleine.

Dann in Olmun, ich kanns kaum glooben,
wir Brothers in arms, stehn‘ da oben,
vor all den Menschen, wenn ich dran denk‘,
war jede Sekunde ein Geschenk.

Ich freue mich schon auf die kommenden Tage,
das wird super, keine Frage.
Spieln‘ wir PC oder Karten, was auch kommt, ich kanns kaum erwarten!

cc-by-nc-= Bild von Thomi

[Teil des Themenmonats]

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An Thomi.

cc-by-sa Bild von Zeitfixierer

Lieber Thomi, heute ist es soweit, heut bist du’s über den ich schreib‘. Damals waren wir noch jung, die Festplatten der Rechner mit nem Sprung. Stundenlang in TS gequatscht, auf Schlachtfeldern Gegner gematscht. Die geilsten Farmruns hingelegt, die UW so richtig leer gefegt. In der Schule nur gelacht, die Pausen mit Blödeln verbracht. 5 Liter Wasser, ein ganzes Brot, ein Bild in Deutsch, Herr Merker rot. Ach was haben wir gelacht, Juliens Baguette leckerer gemacht. Eigentlich die ganze Zeit, zu jedem denkbarn‘ Stuss bereit. Die Misfits wie sie im Buche stehn‘, bei Klassenfahrten in extra Zimmern gehn‘. Zehn Tafeln Schokolade nur zum Spaß, danach 12 Liter kühles Nass. Wirre Köpfe in der Elbe, es ist wie bei loadi genau das Selbe. Jeder Tag ein Hochgenuss, leider ist irgendwann Schluss. Doch Schule ist ein Leben lang, so rannten wir in Kunst entlang. Der beste Vortrag unsres Lebens, keine Mühe war vergebens. Die Nana war der Oberknüller, der Penis unser Kartenfüller. Soviel weniger Spaß hätt‘ es gegeben, wären wir nicht genau deswegen, die ganze Schulzeit lang zusamm‘ geblieben. Lange ist unsre Schulzeit nicht vorbei, rühren wir einen kalten Brei und formen daraus kalt wie Schnee, das leckerste essbare Sorbet. Ich bin schon sehr gespannt was wird, wie eine Wäscheleine, zum Glück bin ich ohne dich nie alleine.

[Teil des Themenmonats]

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An Roland.

Auch für Roland ein Gedicht, mein Liebster dich vergess ich nicht.
Wie auch, das wäre gar nicht möglich, lange nachdenken auch unnötig.
Erinner ich mich gern zurück, schreib ichs auf Stück für Stück.

Als wir uns begegnetet sind, wusst ich, dass wir gesegnet sind.
An den Tag zurück gedacht, hat alles immer Spaß gemacht.
Das Nacktbaden in der sternklaren Nacht, Rollen auf Thyrows Straßen gemacht.

Die menschlichen Grenzen ausreizen, wer wird denn schon mit Schmerzen geizen.
Die Abende bei Martin, die Touren durch die Stadt,
mit Steve und Torsten, ich lach mich heut noch schlapp.

Fußballspiele auf Weltniveau, wenn wir zocken werd‘ ich froh.
Dreschen wir auf Haase ein, wann fängt der Gute an zu schrein‘?
Dann saßen wir in Berlin, vor süßen, hübschen Schwedinnen.

Erst die Fahrt nach Hiddensee, Strandschlacht der Quallenarmee.
Dann ging es auf große Tour, wir in der Bahn und nur
Europa wartet hier, wir unterwegs, wir waren vier.

Paris, Madrid, Marseille und Barca – Interrailer ist, wer da war.
Baguette, Ketchup, Salami, die Reisen vergess‘ ich nie.

cc-by-nc-sa Bild von 'dans le grand bleu'

[Teil des Themenmonats]

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An Julien.

Mein Lieber, heute geht es wieder los, doch wie verabschied‘ ich mich bloß?
Die Zeit ist wie bei allen schönen Dingen, viel zu kurz um sie zu besingen.
Deine Reise die geht weiter, Sonne satt und Julien heiter.
Auf der Straße stehn‘ und singen, Menschenherzen zum Schlagen bringen.

Die Sache mit uns geht schon lang, damals als alles begann.
Die Sache mit dem Internet und den Computerproblemen,
hätt ich sicher nicht gehabt, würden wir uns nicht kennen.
Doch möcht ich keine Sekunde vergessen, die ich neben dir gesessen
und gezockt hab ohne Ende, die Zeit schreibt doch die dicksten Bände.

Ein Herz und zwei Seelen, Julien du wirst mir fehlen.
Zwar macht das Internet, die Barrikaden wett,
doch ist es etwas anderes, dich hier zu haben.
Durch die Straßen, um den See, hock ich hier und ich fleh‘
manchmal in Gedanken, doch Julien kennt keine Schranken.

Ich freu mich für dich, die Welt steht offen,
doch ich will doch mal stark hoffen,
dass du uns nicht allein lässt,
in diesem julienverlassenen Nest.

Wenn es dich nach all der Zeit,
in der Welt nach Hause treibt,
dann könn‘ wir dich begeistern
das Leben gemeinsam zu meistern.

Ob auf Konzerte deiner Wahl,
oder Radtouren voller Qual.
Ob in Australien oder auf den Ludwigsfelden,
deine Freunde stets dieselben.

cc-by-nc-= Bild von michis_0806

[Teil des Themenmonats]

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An Steve.

Ich weiß gar nicht mehr genau, ich werd alt und grau.
Wann wir uns zum ersten Mal begegnet sind.
Bad North, daran kann ich mich erinnern,
davor beginnt es schon zu schimmern.
Vielleicht bin ich vergesslich.

Ich brauch‘ nicht viele Worte machen,
s‘ reicht schon, zusammen zu lachen,
„Tricks“ auf dem Skateboard zu landen,
in Barcelona am Strand zu stranden.

Einmal um die ganze Welt, oder an den See im Zelt.
Zum Konzert der geilsten Bands, ans Lagerfeuer mit den „Friends“.
Mit fünfzig geht es in den Tschad, setzen die Regierung Matt.
Mit Reggae-Socialism die ganzen alten Bonzen dissen.

Zum chillen ab nach Alter,
zum zocken auf den Platz.
Nächstes Interrail nach Malta?
Bei der Ballnacht gibt’s vorn Latz.

Das Leben geht weiter und auf der Strecke bleiben nur die, die sich aus der Bahn werfen lassen. (Steve)
Stets ein Begleiter, der dir zeigt wann, wolang und wie, dann kannst du die Schönheit im Leben fassen. (Kai)

Wenn du das nächste Mal klingelst,
dich mit der Katze am Boden kringelst,
wir durch die Straßen im Dunklen laufen,
bei Martin Bip-Pump um die Wette saufen,
dann hat es alles einen Sinn.

cc-by-nc-sa Bild von MorBNC

[Teil des Themenmonats]

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