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Posts Tagged ‘schreiben’

Zwei Jungen sitzen zusammen am Klavier,
lachen, streiten  und  schweigen zusammen,
vor ihnen die gesamte Partitur,
wie eine Geschichte, die es noch zu schreiben gilt.

In ihren Köpfen liegt ein Bild,
für diesen  einen Song,
in eben diesem Moment,
den die ganze Welt kennt,
ihre Namen in die Geschichtsbücher brennt.

Finger suchen nach Akkorden,
Melodien nach gesungenen Worten,
als sich plötzlich alles wie durch ein Wunder verwebt,
klingt es fast wie einem modernes Gebet.

Viele haben durch ihre Lieder gelebt,
denn immer wenn etwas Großes geschieht,
war  da dieses Lied,
das von fernen Freunden gespielt sagt,
danke, das es  dich gibt.

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Manchmal hättest du auch gern so ein Stück Talent,
sagst du,
wärst gern ein Mensch,
der den Moment erkennt,
Texte empfängt mit ganz sanften Fühlern,
und daraus etwas erschafft,
das Herzrhytmusänderungen entfacht.

Aber du sagst Schreiben kannst du nicht,
fragst dich auch wozu,
hört doch jetzt schon keiner zu,
wenn du mal von deiner Vergangenheit sprichst.

Ist doch auch sicher langweilig  für den Rest  der Welt,
wenn ein kleines Licht von seinen  Nichtigkeiten spricht,
wo es doch andere gibt,
die mit ihren Versen tiefe Kerben in Herzkammerwände schlagen,
und soviel mehr zu sagen haben,
obwohl die Worte langsam  sterben,
weil Menschen denken,
das sie  ein kleines Stück Talent nicht haben.

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cc-by rosmary

Ich will nicht mehr schreiben, wenn es doch nichts bringt.
Wieso sollte ich schreiben, wenn die Wörter nur Wörter sind?
Was hat es für eine Bedeutung, wenn sie nur gelesen werden?

Ist es nicht gerade dass, was wir nicht sagen, nicht schreiben können?
Schreiben ist egoistisch, wieso schreiben die Finger?
Sie schreiben Dinge, die schreibbar sind.

Ist das nur eine Kritik an der Schrift?
Ist es nur die Schrift?
Oder ist es mehr?

Es brennen die Finger, die wollen etwas tun,
sie wollen schreiben, dass es besser wird.
Doch was erreichen sie?

Es gibt wahrlich große Bücher, von irgendwelchen Menschen.
Sie schrieben von Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit.
Von einer Gesellschaft, die sich nicht mehr hasst.

Doch geworden ist nichts daraus, nein.
Es gibt auch die anderen Schriften,
die nicht diese Geschichten erzählen.

Es gibt viel mehr als Schrift, Ton und Film.
Es gibt mehr als Stimmen, Tinte und Papier.
Doch wo und wie geht es?

Ich weiß es nicht, aber egoistisches Schreiben
das kann es nicht sein, das kann nicht bleiben.
Es wird doch nur weitergeschrieben.

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Hallihallo an all die (wenn auch wenigen) Leser:

Der Titel sagt eigentlich schon ziemlich viel, aber es steckt doch ein wenig mehr dahinter. Tandi und ich haben uns gedacht, es wäre auch irgendwann mal Zeit unsere Gedichte und Kurzgeschichten vielleicht mal binden zu lassen. Da steckt kein kommerzielles Interesse dahinter, sondern eigentlich nur der innere Schweinehund der meckert, dass wir sowas sowieso nie schaffen würden. Doch nun sind wir seit fast einem Jahr hier unterwegs und trotzdem kommen immer wieder tolle Sachen aus der Tastatur. Das fetzt und noch mehr würde es fetzen, wenn wir ein eigenes kleines Gedichtband im Regal stehen hätten: „Autoren: Tandroin* und Fargurd* – [Titel]“. Das wäre doch was. Tandi hat schon angefangen und mir seine Lieblingsgedichte zugesandt und eine Bewertung abgegeben. Ich habe leider noch nicht die Zeit gefunden, aber da Ferien sind kann ich das noch nachholen. Faulheit, da gibt es bisher keine Entschuldigung. Aber es drängt ja glücklicherweise kein Verlag. Mal sehen. Wenn es soweit sein sollte, können wir euch auf jeden Fall darauf aufmerksam machen und vielleicht sogar eine digitale Version hier veröffentlichen.

Dann möchte ich ein Thema ansprechen, das mir schon länger auf der Seele brennt. Ich schreibe seit fast einem dreiviertel Jahr ein Buch, besser gesagt, ich versuche es. Im Laufe des Schreibprozesses habe ich viel gelernt, über Schreibstile, Charakterentwicklung, Kapitel und vieles mehr. Leider habe ich ein Programm viel zu spät entdeckt. Ich verlinke es einfach mal, falls einige Leser auch ein Text oder Buch, Kurzgeschichte oder andere Dinge schreiben möchten. Es handelt sich um das Programm ywriter. Ein mächtiges Tool, wenn ihr mich fragt. Das Problem, dass ich bei meinem aktuellen Buchvorhaben habe ist, dass es leider eine sehr große Aufgabe wäre, alle Dinge noch einmal in einen Fluß zu bekommen, sprich in das Programm einzupflegen. Das klingt jetzt, als ob ich faul wäre. Doch genau das ist es. Ich bin stinkend faul. Doch ich will, so schaut es aus. Nun stehe ich vor einer Entscheidung. Ich habe viele Ideen gesammelt im Alltag, die ich gerne auch in Bücher schreiben würde, mir fallen fast täglich neue Geschichten ein, die ich gerne zu „Papier“ bringen möchte. Doch was mache ich mit meinem old-skool-Projekt? Schwierige Entscheidung. Vielleicht hat jemand ja eine Idee. Meine Idee ist, dass ich erstmal eine neue Geschichte versuche strukturiert zu beginnen und in Schreibpausen meine alte Geschichte durchzuarbeiten um sie in eine Form zu bringen, die dann anschließend ohne inhaltliche Fehler vielleicht fertig wird. Da werde ich mal drüber schlafen und dann entscheiden.

So, jetzt wisst ihr wieso der Titel „Bücher“ heißt. An dieser Stelle möchte ich mich bei Tandroin bedanken, dass er mit mir hier die Sache durchzieht mit dem Blog. Meine bisherigen Projekte in blogging-Dingen gingen bisher meist irgendwann wegen mangelnden Interesse unter. Doch wir schreiben aktiv seit vielen Monaten und ich denke, dass ein Ende erstmal noch lange nicht in Sicht ist. Danke an dieser Stelle.

Außerdem habe ich noch eine Idee für einen Blog, doch hier muss ich erst noch ein wenig friemeln und ein paar begeisterte finden, die mit mir schreiben, damit ich immer mal wieder einen Arschtritt bekomme und selber wieder schreibe. Um euch neugierig zu machen, es handelt sich um ein Blogprojekt, dass sich um Texte dreht, die nicht unbedingt etwas mit Lyrik, Reimen u.ä. Dingen zu tun haben muss, es soll eher eine Plattform werden, Essays zu publizieren. Mal sehen, sobald es soweit ist, kann ich hier ja eine Meldung machen.

Jetzt wisst ihr, wie es um unser Projekt steht und wie die Autoren sich in ihrer Freizeit noch beschäftigen. Mit diesen Worten verabschiede ich mich und beende diesen langen Eintrag.

*Namen sind geändert, das hier ist schließlich das Internet. 😉

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