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Archive for the ‘In eigener Sache’ Category

 

Du ebnest mein ich ein,
lässt es  vollkommen  farblos sein,
in einer Welt die durch dich gezeichnet war,
bleibt nur die Schraffur deiner Signatur
auf zerrütetem Papier,
dem letzten Teil von mir.

Ich wollte deine Welt bereichern,
und nicht schon am Anspruch scheitern,
dich vollends zu begeistern,
doch mein Licht brennt zwar für dich,
aber zu Hause bedeutet es dir nicht.

Du suchst die unverbindliche Leichtigkeit,
die in dir so  verloren scheint,
um sie in dich aufzunehmen,
die Welt wieder  ungetrübt zu sehen.

Flüchte  vor der Realität,
solange  es geht,
und male mir ein Bild davon,
woher du kamst,
wohin du  gehst,
wenn dein Herz so unruhig schlägt.

Ich werde da sein,
auch  wenn  du mich nicht siehst,
liegt doch hinter jeder wohl geformten Linie,
eine Schraffur meiner Signatur,
ein Dank an dich und an  die Liebe.

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Gemeinsam eine  Welt aufbauen,
und unteilbare Dinge teilen,
was schadet das verweilen,
denn Zeit wird nicht mehr in Minuten gezählt,
sondern in Momenten,
die man zusammen erlebt.

Vertrauen heißt frei  von Zweifeln zu sein,
weil man weiß,
das jemand bleibt,
egal  welches Ende die  Geschichte schreibt.

Natürlich ist das nicht immer leicht,
treibt manche Narbe in dein Seelenreich,
weil man  sein  Vertrauen nur zu gern verschenkt,
und selten seiner Zerbrechlichkeit gedenkt.

Doch wird das verschenken durch tauschen ersetzt,
umspannt  die Welt ein unsichtbares Netz,
das dich immer wieder aufstehen lässt,
um mutig zu sein und Wunder zu wagen,
in sicheren Armen  einzuschlafen.

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Was sind die besten Wörter,
für die letzten Seiten deines Tagebuchs?
Vielleicht ein „Machs gut“,
oder doch ein „Lebe Wohl“?

Da hat sich jemand  durch dein Kauderwelsch gekämpft,
mit dir die Verantwortung der ganzen Welt gestemmt,
ein Mensch, der jetzt deine Handschrift kennt,
wie seine eigene,
von dem dich nichts trennt,
außer ein Sprung in der Zeile.

Manchmal war da so ein Gefühl,
wie ganz nah verwandt,
als hätte man sich von Kind auf gekannt,
obwohl jedes Wort schon unzählige Sommer dort stand.

Nur eine Zeile ziert die sonst so weiße Tagebuchseite:
„Vergiss mich nicht, Ich liebe dich“

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Komm mein Schatz, es ist soweit,
jetzt ist wieder Schlafensszeit.
hab keine Angst vor der Dunkelheit,
schau wie der Mond dort für dich scheint.

Auch ich hab früher oft geweint,
da hat mein Papa zu mir gemeint,
die Tür bleibt offen einen Spalt,
damit  ich von Zeit zu Zeit,
hindurchschauen kann und weiß,
das du begreifst, was schönes träumen heißt.

Wenn du aufwachst bin ich da,
nehm dich ganz fest in den Arm,
und du erzählst mir die Geschichten,
die einmal Träume waren.

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Ich möchte an dieser Stelle betonen das die Themenwahl von uns unabhängig auf das gleiche gekommen ist 😀

Die Idee zu diesem Stück kam  als wir eine Disskussion hatten darüber, das es Schönheit nur in Bezug auf begehren geben kann. Dem möchte ich vehemend wiedersprechen. Was denkt ihr dazu? Liebe Grüße Tandi

 

Ist dir schon einmal etwas  begegnet,
das so schön ist,
das man es nicht besitzen will,
es ganz und gar beschützen will.

Etwas das so vollkommen scheint,
das man es zu kennen meint,
lieb gewordene Unwissenheit,
die bleibt, weil man will das sie bleibt.

Etwas das man sich selbst rationiert,
weil man Angst hat,
das es irgendwann an Größe verliert,
und nur noch ein dieses oder jenes ist,
nicht mehr dieses Quäntchen Glück,
dem  man sich gern selbst hingibt.

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Es ist still im Haus,
nur das Klicken der Uhr stört das Holz,
das sich knarzend und krächzend in die Dämmerung bettet.

Keine Spur von den Kindern,
die sonst lachend die Gänge durchtoben,
selbst der Webstuhl wirkt heut müde,
schaukelt sanft mit dem Spinnrad in des Windes spiele.

Wenn die Familie in die Ferien zieht,
ist Einsamkeit ein braver Gast,
wärmt sich die schlaffen Glieder,
gibt nur noch so wenige Stellen zur Rast.

Von fern hört man den Glockenschlag,
jener putzmunteren Schelm der es noch wagt,
den Wanderer zu stören,
bis das Lachen wiederkommt,
und er mit windesschnellen Schritten,
durchs offene Gartentor entkommt.

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Warum ist die Liebe ein Geschenk,
das immer nur ein Mensch empfängt,
obwohl sie doch zu groß ist,
um sie allein zu fassen.

Lernt man jeden zu lieben,
wie diesen einen,
kann man mit jedem,
etwas besonderes zu teilen.

So wird man selber zur Quelle,
für alles Gute,
gönnt seinem Herzen,
keinen Augenblick Ruhe,
denn man trägt Verantwortung,
Familie beruht nicht auf einer Beziehung aus Blut,
sondern auf dem was man für andere tut.

Kommt auch die Nacht,
mit ihren Schatten,
dem Sirenengesang der im dunkeln Tappenden,
ist es doch nur ein schwacher Widerhall,
vom Klang des Lachenden.

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