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Posts Tagged ‘Entspannung’

Dieses feine, kleine Kraut, wächst hüben wie drüben.
Mensch findest zwischen Blumen, zwischen Kraut und Rüben.
Wir sammeln es und trocknen, wir werden es genießen,
solln Wolken und Sonne diesen Schatz pflegen als auch gießen.

cc-by-sa, Photo von einalem

Grüne, feine Blätter, gezackt wie Messers Schneide,
ich setz mich mit der Tasse, sitze hier und bleibe.
Ruhe mit Wärme an meinen beiden Händen,
lasse den Blick schweifen, vom Fenster zu den Wänden.

Setze die Tasse an, Duft strömt mir entgegen,
ich werde später noch einmal,
Pfefferminze ins Wasser legen.

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Draußen rauschen schnell die Wagen,
Menschen jagen hinter Bahnen her.
An jeder Ecke hört man Klagen
nichts übrig vom riesen Fahnenmeer?

Im Sommer in der riesen Hitze,
wenn alle nur das eine Ziel,
Euphorie längst nicht mehr Spitze,
übrig geblieben ist nicht viel.

Der Herbst – der ungeliebte Freund,
steht draußen vor den Fenstern.
Wie oft wurd‘ es schon versäumt,
sich selbst mal zu begeistern.

Bunte Blätter malt der Herbst,
in allen schönen Wäldern.
Doch scheinbar mag es keiner,
Drachensteigen auf den Feldern.

Nicht nur Kummer, Melancholie
müssen für den Herbst stehn‘.
Mit ein bisschen Fantasie
ist Schönheit überall zu sehn‘.

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cc-by-sa-nc von Jadzia

cc-by-sa-nc von Jadzia

Mit Freundeskreis im Ohr und guter Laune,
blase ich mal ein bisschen in die Gute-Laune-Posaune.
Und tippel ein bisschen umher auf den Tasten,
ohne nachzudenken und ohne zu rasten.

Manchmal kritisier ich den Himmel auf die Erde
ohne dass ich irgendwann mal fertig werde.
Manchmal bin ich sauer, manchmal ziemlich drauf,
manchmal bin ich angepisst und rege mich auf.

Doch dann fällt mir auch wieder die Zeit ein,
in die lass‘ ich einfach keinen rein, nein.
Denn es gibt die Stunden und die Tage,
an denen stell‘ ich einfach nichts in Frage.

Ich kann nicht immer nur danach suchen,
nicht ständig auf die Bösen fluchen,
denn sonst bin ich als erster unten,
und nicht lange unter den Gesunden.

Also leg ich mir Musik auf und schwebe davon,
und sitze in meinem Baumhaus und bin da Baron.
Mit nem‘ Strohhalm im Mundwinkel sitzen,
in der heißen Sonne schwitzen.

Dann habe ich an diesem Tage nur eine einzge‘ Plage
die kann ich nicht vermissen,
das ist der Moment an dem ich aufwache
und die Suche weiter geht – beschissen.

Ich hab grade „Leg dein Ohr auf die Gleisen der Geschichte“ von Freundeskreis gehört und da kam eine Phase durch, da war alles irgendwie einfach und toll. Spontan ist mir dieses Gedicht eingefallen. Was ich sagen möchte ist, man kann nicht nur hassen, kritisieren und nach Fehlern im System suchen, sondern muss auch Pause machen, damit man sein eigenes Leben genießen kann. Danach kann man mit neuer Energie wieder auf die Reise zur Besserung gehen.

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