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Posts Tagged ‘Frauen’

alle welt redet davon, männer in der krise.
erst die wirtschaft, dann die männer,
ich bekomme bald die krise.

die guten jobs, die lieben kinder, starke frauen.
das ist die welt in der sich männer,
nach ihrer männlichkeit umschauen.

und auf einmal, ach schau her,
gibt es keene männer mehr?

doch die gibt es und sie beißen schlecht.
die welt scheint nun so ungerecht.
jahrtausende wars kein problem,
frauen unten und leiden zu sehn.

jetzt wird es knapp, die privilegien sinken,
männer wollen quoten für männer
und quoten für frauen stinken?

ihr habt es nicht begriffen, ihr habt es nicht verstanden,
nicht frauen sind schuld an euren problemen,
sondern ihr ewig gestrigen und „unverstandenen“.

tötet sie mit feuer, diese männlichen ungeheuer.
tötet ihre position, mit der sie leid verbreiten.
mit der sie innerhalb der welt, die deutungshoheit schalten.
nicht männer sollten definieren, was etwas zu sein hat.

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Hat sie wirklich da gesessen,
mit diesem engelsgleichen Lächeln,
oder war sie nur ein Motiv,
in das DaVinci Mythen schrieb.

Vielleicht sah er Cleopatra,
vielleicht die schöne Helena,
große Frauen ihrer Zeit,
deren Namen  man mit Ehrfurcht schreibt.

Dabei war sie Geliebte,
kein Juwel ihrer Zeit,
errang durch ein Lächeln Unsterblichkeit.

Vier Jahrhunderte nahm die Sonne ihren Lauf,
Bilder wurden nicht mehr gemalt,
Fotos fingen Momente auf,
die Welt wurde kleiner,
Schönheit ein Wert,
so kam es das eine von vielen begehrt.

Sie hat es genossen,
den Trubel der Welt,
fühlte sich ins Herz geschlossen,
nie wieder einfach abgestellt.

Wie ein Schiff das ziellos auf den Wellen treibt,
und in keinem Hafen bleibt,
suchte  Sie Geborgenheit,
nicht als Muse ihrer Zeit,
sondern als normales Mädchen,
dem ein Junge Liebesbriefe schreibt,
jede Silbe ehrlich meint.

Ihr größter Feind ist die Zeit,
geliebte Aufmerksamkeit,
ist ihr Körper ausgereift,
spürt Sie wie nichts bleibt,
denn begehrt heißt nicht geliebt,
es gibt keinen der die Zeit besiegt,

In einem Museum in Paris,
als Sie die Welt ganz draußen ließ,
fing eine Frau ein Lächeln auf,
stiller Gruß,
größer als der Welten Lauf,
und ein Stern hörte zu strahlen auf. Image

copyright liegt bei google bilder glaube  ich

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„Hey Alter, komm her wir battlen uns. Nur du und ich.“ Gemeint war ein Hip Hop – Battle. Ich war nun mal auf der Party gewesen und da kommt dieser mit Klunker verzierte Typ auf mich zu und meint, ich hätte Stress gemacht. Seine Freundin angeschaut oder sonst was schlimmes. Na wie dem auch sei, seine Freunde standen um ihn rum und ich sah so aus, als wäre ich gerade von der Uni gekommen. Er ein Tier. Der Kreis um uns schloss sich langsam, irgendwo gab es doch tatsächlich noch ein altes Radio mit CD-Spieler. Aussuchen durfte ich den Track nicht, war mir auch gleich. „Ich fang an du Schwachkopf“. So sollte es sein:

„Seht ihn euch an, diese Hanswurst. Das der hier so rumcruist ist wahrscheinlich nicht sein Glück, schick ihn in das Loch zurück, aus dem er heute rausgekrochen, mit Worten werden heut Knochen gebrochen. Ich spitte dir ins Gesicht, du erkennst dich danach nicht. Liegst verbal auf Bordsteinkanten, auf der Straße die sie nach mit benannten. Meine Mädels und die Crew, schauen dir heute zu, wie du untergehen wirst, als erster unter der Erde – first. Der zweite, extrageile Part, wird für dich leider doppelt hart. Meine Reime sind so derbe, dich schick ich unter die Erde. Du hast es heut gewagt, hast ‚hi‘ zu ihr gesagt, weshalb ich dich zerbashe, blutig scheint deine Wäsche. Wenn meine Worte Waffen wären, du und dein Studetengebären, ich würd dich in Stücke schneiden, heute sollst du doppelt leiden. Auf meine Party mit meiner Braut, sowas hat sich noch keiner getraut. Deshalb machst du die Biege, bevor ich auf dir liege.“

Ihr hättet ihn sehen sollen, großartig. Hüpft vor mir wie ein wildgewordener Uran Utan und klopft sich auf die Brust. Mit den Armen fuchtelt er wild um sich und denkt, seine Meute (die ein ähnliches Gebaren an den Tag legen) und er würden mich schon allein aufgrund der böseren Aufmachung fertig machen. Naja. Unkommentiert konnte ich das natürlich nicht lassen. Mal ganz unter uns. Seine Freundin ist eine echte Augenweide, dieses Lächeln, ihre Augen. Wie sie sich bewegt, toll. Ich habe sie angerempelt, als ich meinen Kumpels ein paar Bier holen wollte. Ihr Pappbecher ist dabei runtergefallen und hat ihre Schuhe dreckig gemacht. Ich habs weggewischt, als auf einmal dieser wilde Terminator vor mir stand und mir aufforderte in seiner (wahrlich nicht) Königsdisziplin anzutreten. Gut, soll er haben wonach er mich fragt. Auf gehts:

„Gut, du hast es gewollt, alle Tribut gezollt? Dann kommen hier mal leise Töne, weg von wildem Rumgestöhne. Ohne Auf- und Niederspringen, wir sollten hier Lieder singen. Du willst lieber kämpfen, willst dich messen, sagst deine Gorillas essen Eisen und Dynamit, glaubst du dass das zieht? Nichtmal mein Basecap fliegt vom Kopf, selbst meine Oma und die hängt am Tropf, würde dir die Ohren waschen, dich danach an der Bong wegaschen. Wüst dissen sollte ich dich hier, doch bin ich kein wildes Tier, nicht haten sondern reimen, Risse kann man leimen. Ich kenn dich wirklich schlecht, doch das soll so nicht bleiben, wir stehn uns gegenüber und wollen uns zerreimen. Das hat bei mir nicht geklappt, ich wusste es schon vorher. Deine Skills sind nicht gerappt, sondern eher was für Freddy Krüger. Sterben vor Langeweile ist echt nicht mein Ding, und deswegen wechsel ich das Thema von dem wir sing. Ging es um deine Freundin, geh ich gleich nachher hin und werde mich vorstellen, denn sie wirkt wie erhellend auf alle andren Gäste, und ich weiß ich schätze, das du sie als Teil des Projekts, in deine Tasche steckst. Sie ist ein Stück vom Himmel, Augen lieblich wie Seide, du interessierst dich doch nur für ihre [ ] Freundinnen. Deswegen würd ich sagen, wir sollten uns nicht schlagen. Kein Battle wirds beenden, ich will hier nichts verschwenden. Deine Freundin, die wartet, die Fronten sind verhärtet, doch ich bin hier der Weichspüler und der Gemütekühler. Peace.“

Ich war noch nie wirklich gut im battlen. Aber heute hatte ich echt keine Lust. Meine Reime können sich sehen lassen – wenn ich das mit den Kumpels betrunken mache. Heute war etwas anderes. Heute war es wichtig. Der Typ steht mir immer noch gegenüber. Die kreischende Meute an halbnackten Gorillaweibchen ist verstummt. Auch die Typen dahinter schweigen und betrachten das Alphatier. Er macht ein paar Schritte auf mich zu. Seine rechte Hand ist zur Faust geballt. Ich hätte es vorher wissen müssen, hab ihn eben zu sehr provoziert. Gut, dann krieg‘ ich jetzt auf die Schnauze und darf dann endlich gehen. Er nimmt meine Hand und reckt sie nach oben. Gewinner? „Kumpel, das war fresh. Wir sind uns ebenbürtig. Du darfst sogar bleiben. Finger weg von meiner Schnecke, ansonsten viel Spaß. Und wehe, ich seh dich hier nochmal.“ Zwinkert mir zu und dreht sich um und lässt sich feiern. Ich putze meine Brille. Ich lebe noch.

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Stimmung: erschöpft, aber gut.
Musik: Andy McKee – Africa

1. Sonne brennt heiß vom Himmel,
wir sitzen im Menschengetümmel.
Umringt von vielen tausend Fans,
sitzen wir und gleich beginnts.

2. Vor dem Spiel die Laienprognosen,
schwitzen voll die guten Hosen.
Und nach drei Minuten nur,
11Freunde und Fußballfreude pur.

3. Nicht nur das Spiel war super,
auch die Damen ein Hingucker.
Tolle, heitere Atmosphäre, in den Straßen Fanchoräle.
Drei weitere Tore später,
dieses mal keine Elfmeter.

4. Heiß ist in Berlin nicht nur die Sonne,
die (knappe) Bekleidung der Damenwelt eine Wonne.
Spanien und Paraguay, endlich auch das Spiel vorbei.
Elfmeter gab es hier zu Hauf,
zum Glück hat Deutschland einen Lauf.

Outro. Zwei Spiele kommen auf jeden Fall,
Frau Merkel –  in Deutschland regiert der Ball.

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Willy macht den Anfang, dann zieh ich mal nach:

In der Nacht alleine nur, zieh ich meine Runden durch den Flur,
das Reimmaß stimmt nur halb, ich werd‘ heut nicht mehr alt.
Meine Gedanken fliegen nur so weit, ich wäre für alles bereit.
Doch leider ist sie nicht hier bei mir, sie hängt nur an dir.

Sie schreibt mir immer wieder was, von ihrem tollen süßen Schatz,
wie nett und doof er zeitgleich, ich ihr ständig meine Schulter reich‘.
Ingrid Michaelson singt es für uns alle, im kleinsten Saal oder Konzerthalle.
Everybody meint auch mich, nicht nur die Kerle und dich.

cc-by-nc Bild von chicks57

Doch wie soll ich es ihr denn sagen,
traute mich schon mehrmals zu fragen,
geworden ists leider nicht, deswegen jetzt dies‘ Gedicht.
Noch einmal allen Mut zusammen? Noch einmal anfangen?
Oder lieber stumm und vielen Worten,
nehm ich ihn ständig – diesen Orden.

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