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Archive for the ‘Tradition’ Category

Lasst uns frei sein,
ein Heim sein,
für Träume und Phantasie,
Kindlichkeit und Melancholie.

Lasst uns nach dem  Ursprung fragen,
und wie in den frühen Tagen tanzen,
wann wir können,
bis die letzten Sterne am Firmament verglimmen.

Dort im sanften Lichterschein,
wird ein Platz für uns selbst sein,
der nicht einsam ist ,
weil jeder mehr von uns selbst entspricht,
als wir selber glauben wollen.

Dann wollen wir uns gegenseitig finden,
lebenslänglich aneinander binden,
und dem Leben den Sinn zu geben,
den wir eine Jugend lang gesucht haben.

Was er uns verspricht ist ungewiss,
das einzige das  sicher ist,
dass unser Leben endlich,
doch unendlich kostbar ist.

 

Entschuldigt die lange Abstinenz, aber ich musste feststellen, dass man Kreativität nicht erzwingen kann und es lange gebraucht hat wieder etwas zu Papier zu bringen. Anstoß  gab der Text von Julia Engelmann. Mit diesem Gedicht habe ich versucht ein bestimmtes Gefühl in Worte zu fassen. Kommt es euch vertraut vor? Lg Tandi

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So der erste Prosatext 😀

ich weiß  er ist nicht das  Beste, aber er wollte einfach aufs Papier. Viel Spaß dabei

Was ist eigentlich das  Warten? Meist ein erzwungenes Verharren im Moment, bis die Dinge, die man sich wünscht Wirklichkeit sind. Oft verärgert es uns, weil wir die Zeit die es verbraucht, viel besser zu nutzen gedenken als irgendwo auf  einem Stuhl mit Zeitschriften und Illustrierten, umringt von anderen Frustrierten, die genau dasselbe Schickal teilen und in dir den Grund sehen für ihr Verweilen,  weil alles was wir begehren vermeintlich begrenzt ist. Selten wird uns die Zeit geschenkt, die Menschen um uns herum so genau zu betrachten, wie die Mutter mit dem kleinen beim Kinderarzt, die unter den Augen tiefe Ringe trägt, weil ihr Sonnenschein die ganze Nacht geschrien hat und sie bei jedem Laut gedacht hat, was sie bloß tun kann. Stunde um Stunde gewacht hat bis zum Morgen, ohne auch nur einen  Gedanken an sich selbst zu verwenden. Jetzt ruht der kleine Kopf auf ihrer Brust und gleichmäßiger Atem spendet ihr Trost. Dann geht das Doktorzimmer auf und sie sieht auf einmal so viel müder aus, müder aber doch erleichtert. Jenes Gesicht, dass sie  mit allen Eltern dieser Welt gemein hat, wenn das Kind wieder ruhig im Bettchen liegt, nachdem es unentwegt geweint hat.
Oder der alte Herr mit seinem Wägelchen  und der zart knisternden Zeitung, die er  fein säuberlich aufschlägt, um sich ein Bild von der fernen Welt zu machen, die ihn damals, als seine Söhne noch klein waren, nicht interessiert hat.Jenes Alter in  dem Jungen Drachen steigen lassen und  der weiteste Horizont auf der Wiese vor dem Haus liegt. Wenn jeder Käfer eine  neue Entdeckung und  jede bunte Glasscherbe ein versunkener Schatz ist. Wie viele Sommer  sind eigentlich seit dem vergangen? Sein Blick schweift in die Ferne. ich weiß nicht, ob er wirklich daran denkt, aber es wäre schön für ihn.
Anders das Mädchen neben ihm, das mit gebeugtem Kopf da sitzt und irgendwem auf der Welt kleine Nachrichten schreibt. Vielleicht, das sie jemanden vermisst oder  gern wüsste wie das ist anstatt auf das große Glück zu warten. Dazu das ewig lange Rätselraten, was wohl der „richtige“ Weg ist.
Vielleicht besteht das Leben aus warten. Im sich die Zeit vertreiben und Pläne schmieden, im zurück schauen und verstehen, dass es immer anders kommt als man erwartet und doch am Ende irgendwie gut ist.
Ich mag es,  wenn du  sagst : „Warte mal“ , inne hälst, zwischen uns nur dieses Stückchen Welt und doch ist es dieser  Moment, der nur uns gehört, der Glück  bedeutet.

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Das alte Holz knarzt unter dem Gewicht ihrer Knie,

wer ist er,

der so voller Liebe,

jeden in seinem Haus willkommen heißt,

und doch um jedes Unglück weiß.

 

Sie faltet die Hände vor der Brust,

weil man das wohl so tun muss,

beschreibt mit den Lippen schweigend einen Satz,

ungewiss was der wohl mit ihm macht.

 

Ob er lacht,

in seiner Erhabenheit,

über die Nichtigkeit,

die ihm da entgegenschreit.

 

Oder verzeiht,

in seiner Barmherzigkeit,

weil ein kleines Leid so riesig scheint,

und sie zurück in seine Arme treibt.

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Wenn alles ringsumher zueinander findet,
prüft und sich dann  ewig bindet,
brennt sich eine Frage in mich ein,
wann ist das Glück denn endlich mein.

Zuerst war sie leise ganz ohne Verdruss,
gespeist vom Glauben,
das alles kommt,
wie  es kommen muss.

Doch  in der Stille Einsamkeit,
wirkt jedes Wort,
als ob man schreit,
sodass ich jede meine nannte,
die nur meinen Namen kannte.

So ging manches  Jahr ins Land,
als ein Zweifel mich beschlich,
der Grund für meine Einsamkeit bin ich.

So suchte ich in allem was ich kannte,
nach der gleichbleibenden Konstante,
die mir so im Wege steht,
sich abends  einzig zu mir legt.

Nirgends fand ich nur ein Wort,
riss alles von  mir fort,
was euch  wohl nicht gefällt,
spiel Clown in einer Plastikwelt.

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Da liegst du nun,
und hier soll es enden,
abseits von großen Leinwänden,
löst du dein Versprechen ein,
lässt ein Stück Himmel zwischen uns sein.

Du atmest leise,
ich halte deine Hand,
für mich Sextant,
der wachsende Entfernungen überwand,
für dich letzter Strohhalm,
der dich mit dieser Welt verband.

Wenn ein Sturm zwei alte Bäume niederreist,
die Jahr um Jahr zusammenschweißt,
bleibt ein Stück der Zweisamkeit,
aus denen man Jahresringe schreibt.

Jener ewige Kreis,
den man sein Leben  lang verschweigt,
weil  es am Ende immer Abschied heißt,
ein ich wart auf dich für immer, vielleicht.

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Sie bewegt sich geschmeidig durch das Zimmer,
und weiß tief in ihrem innern,
das es dort draußen etwas gibt,
dessen  Wesen sie entspricht .

Doch  hier hat Sie nur ein Gesicht,
das ganz sanftmütig und elegant,
nach der  Herren Pfeife tanzt,
vielleicht mal auf der Jagd nach ihrem eigenen Schwanz.

So schaffen  sie sich jemanden der  wartet,
Zuneigung  zeigt,
wenn sonst  niemand da ist,
ob aus  Hingabe oder Abhängigkeit,
ist letzten Endes gleich .

So bleibt Sie immer im Kinderreich,
weil es für ein selbständiges Leben nicht mehr reicht,
nur manchmal wenn sie Krallen  zeigt,
merkt sie was es heißt,
wenn man  etwas vermisst,
das ein Teil von sich  ist

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Du erwachst in einer Wiege,
und jeder schaut dich an,
wirst empfangen voller Liebe,
sodass du ruhig schlafen kannst.

So ziehen dann die Jahre,
mit manchem Frühling übers Land,
so hascht du leise,
ganz verlegen,
fast schon zärtlich ihre Hand.

Bald stehst du an einer Wiege,
starrst wie gebannt,
auf das schönste Wunder dieses Lebens,
das da greift nach deiner Hand.

Grad erst Nächte ohne Schlaf,
erstaunt den ersten Schritt gewagt,
hängt nun  ein Hochzeitskleid im Schrank,
das für einen Tag mehr als ein Gewand,
sondern ihr ein Segel war,
um sie in die neue Welt zu tragen,
ein letztes Lebe Wohl nach den Kindertagen.

So fing der Zauber wieder an,
doch neben dieser Wiege,
steht nun ein alter Mann,
der dankbarer nicht sein kann.

In  diesem kleinen Holzgestell,
ruht die Zukunft dieser Welt,
wenn er sich bald  zu Gott gesellt,
wird er ganz zufrieden,
in einem Bett liegen,
um sich in den ewigen Schlaf zu wiegen.

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