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Archive for the ‘Rosen’ Category

Wenn alles ringsumher zueinander findet,
prüft und sich dann  ewig bindet,
brennt sich eine Frage in mich ein,
wann ist das Glück denn endlich mein.

Zuerst war sie leise ganz ohne Verdruss,
gespeist vom Glauben,
das alles kommt,
wie  es kommen muss.

Doch  in der Stille Einsamkeit,
wirkt jedes Wort,
als ob man schreit,
sodass ich jede meine nannte,
die nur meinen Namen kannte.

So ging manches  Jahr ins Land,
als ein Zweifel mich beschlich,
der Grund für meine Einsamkeit bin ich.

So suchte ich in allem was ich kannte,
nach der gleichbleibenden Konstante,
die mir so im Wege steht,
sich abends  einzig zu mir legt.

Nirgends fand ich nur ein Wort,
riss alles von  mir fort,
was euch  wohl nicht gefällt,
spiel Clown in einer Plastikwelt.

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Da liegst du nun,
und hier soll es enden,
abseits von großen Leinwänden,
löst du dein Versprechen ein,
lässt ein Stück Himmel zwischen uns sein.

Du atmest leise,
ich halte deine Hand,
für mich Sextant,
der wachsende Entfernungen überwand,
für dich letzter Strohhalm,
der dich mit dieser Welt verband.

Wenn ein Sturm zwei alte Bäume niederreist,
die Jahr um Jahr zusammenschweißt,
bleibt ein Stück der Zweisamkeit,
aus denen man Jahresringe schreibt.

Jener ewige Kreis,
den man sein Leben  lang verschweigt,
weil  es am Ende immer Abschied heißt,
ein ich wart auf dich für immer, vielleicht.

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Gemeinsam eine  Welt aufbauen,
und unteilbare Dinge teilen,
was schadet das verweilen,
denn Zeit wird nicht mehr in Minuten gezählt,
sondern in Momenten,
die man zusammen erlebt.

Vertrauen heißt frei  von Zweifeln zu sein,
weil man weiß,
das jemand bleibt,
egal  welches Ende die  Geschichte schreibt.

Natürlich ist das nicht immer leicht,
treibt manche Narbe in dein Seelenreich,
weil man  sein  Vertrauen nur zu gern verschenkt,
und selten seiner Zerbrechlichkeit gedenkt.

Doch wird das verschenken durch tauschen ersetzt,
umspannt  die Welt ein unsichtbares Netz,
das dich immer wieder aufstehen lässt,
um mutig zu sein und Wunder zu wagen,
in sicheren Armen  einzuschlafen.

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Sowie ein Kuss aus Schwanensee,
führt deine Hand die meine Hand,
durch frisch fallenden Schnee.

Es ist als ob die Zeit still steht,
und jedes Wort wie  ein Gebet,
sich  zu Morgentau verwebt.

Es stellt sich nicht die Frage,
ob ein neuer Mond aufgeht,
weil vielleicht nichts  von uns bleibt,
ein Moment der über die Zukunft schweigt,
schenkt uns zwei Atemzüge Ewigkeit.

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Leider etwas verspätet aber mir ist es gestern erst eingefallen.

Heute werden Blumen gekauft,
Wünsche getauscht,
gemeinsam eine Zukunft gebaut,
dazu einfach geglaubt,
das  es im Universum nur zwei Zustände geben kann,
und beide sind mit dir verwandt.

Irgendwo merkt jemand,
das seine Liebe lügen braucht,
und doch gibt er sie nicht auf,
weil wir uns alle manchmal verbiegen,
aus Angst das zu verlieren,
was wir am meisten Lieben.

Im wahrgenommenen Vakuum,
betrinkt sich die Sehnsucht wie im Fieber,
an schreienden Versen,
die für kein Ohr bestimmt,
dorthin fliegen,
wo Nachtigallen sind.

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Sag nicht  für immer,
sondern für ein Leben lang,
denn das ist die Zeit,
die nur du verschenken kannst.

Sag nicht perfekt,
sondern das Beste was du dir vorstellen kannst,
das klingt nicht so übertrieben,
und hört sich einfach ehrlich an.

Sag nicht scheiße,
vielleicht im Moment nicht so glücklich,
du weißt,
ein Happy End ohne Umwege gibt es  nicht.

Sag nicht vielleicht,
sondern gleich  was du meinst,
manchmal bietet das Leben keine zweite Gelegenheit,
egal wie sehr es dich zerreist.

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copyright liegt bei coolwalpaper.blogspot.com

Copyright des Titels liegt beim gleichnamigen Film.

Hört ihr Sie, die Jäger,
Menschen ohne Fehler,
die wissen wollen,
wie es mir geht,
damit morgen etwas in der Zeitung steht.

Ich habe  geliebt,
mit dem Feuer gespielt,
mich in Sackgassen verrannt,
mit dem Rücken an der Wand,
in eurem Blitzlichtgewitter getanzt.

Wer ist mit 22 schon brilliant,
wie die Illusion,
die zum Aderlass ihr zwingt,
indem ihr sie mit Kameras umringt.

Wir wären gern normal gewesen,
mit erster eigener Wohnung,
und viel geteiltem Leben.

Doch ihr wollt nur die Sensation,
Liebe eingebunden in Blitzlichtsekunden,
welcher Hotellzimmereinsamkeit es gelingt,
das die Tugend mit ihr sinkt,
weil wenn Webcamküsse nicht mehr reichen,
um unausweichlichem auszuweichen,
und sich verlieren in den Weiten,
wächst der Zweifel im Gefühl,
verwechselt Liebe mit kalkül.

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Nach langer Abstinenz mal wieder  was von mir. Ich habe versucht die Stimmung von Adeles „Someone like you“  in Worte zu kleiden.

Wir waren einmal glücklich irgendwann,
doch dann ist  Jahr um Jahr vergangen,
fühlte mich gefangen im goldenen Käfig Glück,
ließ dich darin allein zurück.

Auf meinen  Wegen hab ich dir Briefe geschrieben,
unentwegt, die ganze Zeit,
hast du sie bekommen?
oder sind sie wie Papierboote zerschellt an der Wirklichkeit.

Heut in der Zeitung fand ich dich,
mit einem Mädchen das fast so aussieht wie ich,
nur glücklich,
mit Babybauch im Hochzeitskleid,
umschlungen von deiner Arme Zärtlichkeit.

Fort gehen, dabei zurücksehen,
immer wieder im Kreis drehen,
suchen und wiederkehrend gleiches finden,
langsam für die Zukunft erblinden.

Erinnerst  du dich noch an mich?,
wie an einen Dorn,
der an einer Rose sticht und leise Heilung durch die Zeit verspricht,
oder ist unter uns ein Strich,
Narbengewebe über das du nicht sprichst,
weil dein Herz nicht noch einmal bricht.

Ich wünsch mir alles Glück für dich,
vielleicht bleibt noch ein bisschen übrig,
das du mir an guten Tagen schickst,
vielleicht finde ich wieder jemand wie dich.

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Copyright Chris Olbrich

Die Idee zu diesem Text ist mir gekommen, als ich dieses Bild  von einem Freund  sah. Das ist so cool da muss man einfach was drüber schreiben :)Ausgangspunkt ist das auf dem Zettel noch eine Telefonnummer steht

Du suchst die große Liebe?
Reiß dir ein Stück ab,
ich hab meine zerschnitten,
und an ne Pinnwand gepappt.

Zuhause gewartet,
vorm Telefon gelacht,
doch wenn’s dann geklingelt hat,
nahm ich nicht ab.

Die denken bestimmt,
son treudoofer Spinner,
Muttis Trostpreis Gewinner,
zum flirten zu schüchtern,
zum tanzen zu dick,
und in der  Liebe naiv ungeschickt.

Oft zieht es mich heimlich an meinem Zettel vorbei,
entdeck mit Erstaunen,
da fehlen schon zwei,

Wer hat sie mitgenommen,
ab jetzt immer dabei,
wortloses Versprechen,
im Gefühl wir wären zwei .

Dabei bin ich doch nur ein treudoofer Spinner,
nicht mal Oscar Gewinner,
eher Jack Black als George Clooney,
schon gar nicht Brad Pitt,
aber wenn du zu denen ins Kino willst,
komm ich knurrend mit.

… und natürlich eine Hommage  an  an Kettcar, die einfach manchmal die perfekten Worte finden.

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Sie legt die Nadel auf die Haut,
sticht Farbe in die weißen Poren,
zeichnet überm Schlüsselbein,
ein Heidenröslein,
sanft und klein.

Wurzeln schlagen durch die Rippen,
wollen mal vom Herzblut nippen,
seht was sie so gerne mag,
den Wein der durch die Venen jagt.

Krönt auch Salz den weißen Leib,
zeichnet Sie nur zum Zeitvertreib,
vier Dornen an den Blütenstamm,
und fängt dabei zu singen an :

Ich kenne einen Rosenstrauch,
tilgt Narben dir und Wunder auch,
wächst aus vielen Nadelstichen,
musst den Preis in Blut entrichten.

Doch bitt ich dich,
das du ihn überm Herzen trägst,
und wenn die Blüte dann verwehst,
merke das deine Zeit zu Ende geht,
weihe jemand anders ein,
und zeichne ihm eine Rose übers Schlüsselbein.

 

Halli hallo nach längerer Pause mal wieder was von mir,

ich wollte mich mal an etwas dunklerem probieren und nach Subway to Sally’s Kleid aus Rosen und Stephen Kings „Der dunkle Turm“ musste ich die Rose als Motiv verarbeiten ich hoffe es gefällt euch

in diesem Sinne eueur auf Comments gespannter Tandi :o)

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