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Archive for the ‘Romantik’ Category

 

Du ebnest mein ich ein,
lässt es  vollkommen  farblos sein,
in einer Welt die durch dich gezeichnet war,
bleibt nur die Schraffur deiner Signatur
auf zerrütetem Papier,
dem letzten Teil von mir.

Ich wollte deine Welt bereichern,
und nicht schon am Anspruch scheitern,
dich vollends zu begeistern,
doch mein Licht brennt zwar für dich,
aber zu Hause bedeutet es dir nicht.

Du suchst die unverbindliche Leichtigkeit,
die in dir so  verloren scheint,
um sie in dich aufzunehmen,
die Welt wieder  ungetrübt zu sehen.

Flüchte  vor der Realität,
solange  es geht,
und male mir ein Bild davon,
woher du kamst,
wohin du  gehst,
wenn dein Herz so unruhig schlägt.

Ich werde da sein,
auch  wenn  du mich nicht siehst,
liegt doch hinter jeder wohl geformten Linie,
eine Schraffur meiner Signatur,
ein Dank an dich und an  die Liebe.

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Wenn alles ringsumher zueinander findet,
prüft und sich dann  ewig bindet,
brennt sich eine Frage in mich ein,
wann ist das Glück denn endlich mein.

Zuerst war sie leise ganz ohne Verdruss,
gespeist vom Glauben,
das alles kommt,
wie  es kommen muss.

Doch  in der Stille Einsamkeit,
wirkt jedes Wort,
als ob man schreit,
sodass ich jede meine nannte,
die nur meinen Namen kannte.

So ging manches  Jahr ins Land,
als ein Zweifel mich beschlich,
der Grund für meine Einsamkeit bin ich.

So suchte ich in allem was ich kannte,
nach der gleichbleibenden Konstante,
die mir so im Wege steht,
sich abends  einzig zu mir legt.

Nirgends fand ich nur ein Wort,
riss alles von  mir fort,
was euch  wohl nicht gefällt,
spiel Clown in einer Plastikwelt.

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Da liegst du nun,
und hier soll es enden,
abseits von großen Leinwänden,
löst du dein Versprechen ein,
lässt ein Stück Himmel zwischen uns sein.

Du atmest leise,
ich halte deine Hand,
für mich Sextant,
der wachsende Entfernungen überwand,
für dich letzter Strohhalm,
der dich mit dieser Welt verband.

Wenn ein Sturm zwei alte Bäume niederreist,
die Jahr um Jahr zusammenschweißt,
bleibt ein Stück der Zweisamkeit,
aus denen man Jahresringe schreibt.

Jener ewige Kreis,
den man sein Leben  lang verschweigt,
weil  es am Ende immer Abschied heißt,
ein ich wart auf dich für immer, vielleicht.

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Gemeinsam eine  Welt aufbauen,
und unteilbare Dinge teilen,
was schadet das verweilen,
denn Zeit wird nicht mehr in Minuten gezählt,
sondern in Momenten,
die man zusammen erlebt.

Vertrauen heißt frei  von Zweifeln zu sein,
weil man weiß,
das jemand bleibt,
egal  welches Ende die  Geschichte schreibt.

Natürlich ist das nicht immer leicht,
treibt manche Narbe in dein Seelenreich,
weil man  sein  Vertrauen nur zu gern verschenkt,
und selten seiner Zerbrechlichkeit gedenkt.

Doch wird das verschenken durch tauschen ersetzt,
umspannt  die Welt ein unsichtbares Netz,
das dich immer wieder aufstehen lässt,
um mutig zu sein und Wunder zu wagen,
in sicheren Armen  einzuschlafen.

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Leider etwas verspätet aber mir ist es gestern erst eingefallen.

Heute werden Blumen gekauft,
Wünsche getauscht,
gemeinsam eine Zukunft gebaut,
dazu einfach geglaubt,
das  es im Universum nur zwei Zustände geben kann,
und beide sind mit dir verwandt.

Irgendwo merkt jemand,
das seine Liebe lügen braucht,
und doch gibt er sie nicht auf,
weil wir uns alle manchmal verbiegen,
aus Angst das zu verlieren,
was wir am meisten Lieben.

Im wahrgenommenen Vakuum,
betrinkt sich die Sehnsucht wie im Fieber,
an schreienden Versen,
die für kein Ohr bestimmt,
dorthin fliegen,
wo Nachtigallen sind.

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Sag nicht  für immer,
sondern für ein Leben lang,
denn das ist die Zeit,
die nur du verschenken kannst.

Sag nicht perfekt,
sondern das Beste was du dir vorstellen kannst,
das klingt nicht so übertrieben,
und hört sich einfach ehrlich an.

Sag nicht scheiße,
vielleicht im Moment nicht so glücklich,
du weißt,
ein Happy End ohne Umwege gibt es  nicht.

Sag nicht vielleicht,
sondern gleich  was du meinst,
manchmal bietet das Leben keine zweite Gelegenheit,
egal wie sehr es dich zerreist.

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Wir kennen uns  zu gut um uns zu lieben,
da sind  keine  Räume mehr zwischen uns geblieben,
seelenverwandt und doch grundverschieden.

Wir haben  uns  alles gefragt,
nichts  aufgespart,
uns immer die Wahrheit gesagt,
egal wie weh das manchmal tat.

Sprich nur über den  Augenblick,
denn ein für immer gibt es nicht,
üben wir uns  im Geschick,
das Glück zu fassen,wenn es  da ist,
weil uns auch nicht mehr erwartet.

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