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Archive for the ‘Liebe’ Category

Er spürt ihre Blicke auf sich,
all die richtenden, mitleidigen,
vielsagenden,  die ihn schon begraben haben,
weil er in seinen letzten Tagen,
gewagt hat noch einmal ja zu sagen,
um nicht als einsamer Mann zu sterben.

Tief drin ist ihm bewusst,
das es am Schluss,
nicht immer Liebe sein muss,
für diesen bittersüß erkauften Kuss.

So umkreist sie ihn wie an Bändern,
fügt sich in die Illusion,
und hofft auf den letzten Platz,
auf des Puppenspielers Thron.

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Lasst uns frei sein,
ein Heim sein,
für Träume und Phantasie,
Kindlichkeit und Melancholie.

Lasst uns nach dem  Ursprung fragen,
und wie in den frühen Tagen tanzen,
wann wir können,
bis die letzten Sterne am Firmament verglimmen.

Dort im sanften Lichterschein,
wird ein Platz für uns selbst sein,
der nicht einsam ist ,
weil jeder mehr von uns selbst entspricht,
als wir selber glauben wollen.

Dann wollen wir uns gegenseitig finden,
lebenslänglich aneinander binden,
und dem Leben den Sinn zu geben,
den wir eine Jugend lang gesucht haben.

Was er uns verspricht ist ungewiss,
das einzige das  sicher ist,
dass unser Leben endlich,
doch unendlich kostbar ist.

 

Entschuldigt die lange Abstinenz, aber ich musste feststellen, dass man Kreativität nicht erzwingen kann und es lange gebraucht hat wieder etwas zu Papier zu bringen. Anstoß  gab der Text von Julia Engelmann. Mit diesem Gedicht habe ich versucht ein bestimmtes Gefühl in Worte zu fassen. Kommt es euch vertraut vor? Lg Tandi

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Das alte Holz knarzt unter dem Gewicht ihrer Knie,

wer ist er,

der so voller Liebe,

jeden in seinem Haus willkommen heißt,

und doch um jedes Unglück weiß.

 

Sie faltet die Hände vor der Brust,

weil man das wohl so tun muss,

beschreibt mit den Lippen schweigend einen Satz,

ungewiss was der wohl mit ihm macht.

 

Ob er lacht,

in seiner Erhabenheit,

über die Nichtigkeit,

die ihm da entgegenschreit.

 

Oder verzeiht,

in seiner Barmherzigkeit,

weil ein kleines Leid so riesig scheint,

und sie zurück in seine Arme treibt.

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Wenn alles ringsumher zueinander findet,
prüft und sich dann  ewig bindet,
brennt sich eine Frage in mich ein,
wann ist das Glück denn endlich mein.

Zuerst war sie leise ganz ohne Verdruss,
gespeist vom Glauben,
das alles kommt,
wie  es kommen muss.

Doch  in der Stille Einsamkeit,
wirkt jedes Wort,
als ob man schreit,
sodass ich jede meine nannte,
die nur meinen Namen kannte.

So ging manches  Jahr ins Land,
als ein Zweifel mich beschlich,
der Grund für meine Einsamkeit bin ich.

So suchte ich in allem was ich kannte,
nach der gleichbleibenden Konstante,
die mir so im Wege steht,
sich abends  einzig zu mir legt.

Nirgends fand ich nur ein Wort,
riss alles von  mir fort,
was euch  wohl nicht gefällt,
spiel Clown in einer Plastikwelt.

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Du nennst mich Egoist,
weil ich das Glück,
das du besitzt,
nicht so hinnehme,
wie es ist.

Natürlich ändert sich nichts,
nur das du jemand anders bist,
und ich im besten Fall nur zweitbesetzt,
im Stück das nun dein Leben ist.

Sowie jedes Kuchenstück  kleiner ist,
wenn ein Dritter die Tafel betritt,
wirst du mir nie mehr zuerst erzählen,
was dich bedrückt oder entzückt,
bist ein Stück weit fortgerückt

Denk dir das Glück als Regentropfen,
der auf   stilles Wasser fällt,
und tiefe Wellen schlägt in eine Welt,
die du für viel reicher hälst,
als sie die Wirklichkeit bestellt.

Und mich, die an etwas festhält,
das man halt so zum Leben braucht,
vielleicht Luftschlösser baut,
weil es schwer  ist sich  einzugestehen,
das man jemanden wirklich braucht,
um zuerst zu erzählen,
wenn man wirklich glücklich ist,
oder sich Rat zu holen,
wenn in der Seele etwas drückt,
egal welche Uhrzeit  grade ist.

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Da liegst du nun,
und hier soll es enden,
abseits von großen Leinwänden,
löst du dein Versprechen ein,
lässt ein Stück Himmel zwischen uns sein.

Du atmest leise,
ich halte deine Hand,
für mich Sextant,
der wachsende Entfernungen überwand,
für dich letzter Strohhalm,
der dich mit dieser Welt verband.

Wenn ein Sturm zwei alte Bäume niederreist,
die Jahr um Jahr zusammenschweißt,
bleibt ein Stück der Zweisamkeit,
aus denen man Jahresringe schreibt.

Jener ewige Kreis,
den man sein Leben  lang verschweigt,
weil  es am Ende immer Abschied heißt,
ein ich wart auf dich für immer, vielleicht.

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Gemeinsam eine  Welt aufbauen,
und unteilbare Dinge teilen,
was schadet das verweilen,
denn Zeit wird nicht mehr in Minuten gezählt,
sondern in Momenten,
die man zusammen erlebt.

Vertrauen heißt frei  von Zweifeln zu sein,
weil man weiß,
das jemand bleibt,
egal  welches Ende die  Geschichte schreibt.

Natürlich ist das nicht immer leicht,
treibt manche Narbe in dein Seelenreich,
weil man  sein  Vertrauen nur zu gern verschenkt,
und selten seiner Zerbrechlichkeit gedenkt.

Doch wird das verschenken durch tauschen ersetzt,
umspannt  die Welt ein unsichtbares Netz,
das dich immer wieder aufstehen lässt,
um mutig zu sein und Wunder zu wagen,
in sicheren Armen  einzuschlafen.

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