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Posts Tagged ‘Menschen. Lyrik’

Manche Menschen scheinen immer einen Schwarzmalstuft dabei zu haben,
fortwährend nach dem wieso, weshalb, warum zu fragen,
und immer genau das zu begehren,
was sie gerade nicht haben.

Dann mummeln sie sich in ihre Igelpullis mit Rollkragen,
klagen über den Weltschmerz,
gegen die Resignationsattitüde,
ihr  gebrochenes Herz,
und den Verfall der romantischen Liebe.

Wenn ihnen dann doch mal  etwas Gutes passiert,
wird es  gleich einen Tick dunkler coloriert,
denn nichts Schönes ist von Dauer,
bestimmt nur der letzte schöne Sommertag,
vor dem nächsten Regenschauer.

Vor den Scheuklappen aus Selbstmitleid,
fließt er vorbei der Fluss der Zeit,
verliert sich zwischen zwei Herzschlägen,
und es vergeht ganz unberührt,
ein wunderbares Leben.

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