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Archive for the ‘Tradition’ Category

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Wenn man die Augen zu macht,
und dann wieder auf,
ist es innen noch das gleiche,
sowie vor Jahren auch.

Nur deine Haut ist Lesezeichen,
einer gelebten Biographie,
vielleicht willst du der Zeit entweichen,
entkommen kannst du ihr nie.

Die Flammen sind erloschen,
doch es glimmt immernoch die Glut,
man hat doch alles zu seiner Zeit genossen,
und am Ende wart es gut.

Schau noch einmal den Schwalben nach,
wie an jedem Frühlingstag,
als es keinen Zweifel gab,
das alles kommt, wie es kommen muss,
genau wie dieser leise Abschied ganz zum Schluss.

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Wir leben durch die Menschen die wir lieben,
und sind uns selbst auf diesem Weg nicht immer treu geblieben,
manchmal hat es uns wie Blätter einfach fortgetrieben,
zu fremden Horizonten fern von hier,
wo wir suchten, was man nicht finden kann,
dann fing es zu regnen an.

Bangen und hoffen,
nass bis auf die Haut,
sind auf allen vieren gekrochen,
doch vom Himmel kam kein Laut.

Und wir haben uns gefragt,
was es braucht,
was du da hast im Paradies,
das haben wir hier auch.

Will so wieder leben,
mit Glück im Bauch,
unser Kopf kann das,
aber unser Herz kann das  auch.

Diene all denen,
die du zum überleben brauchst,
das es wird wie ein Happy End,
vielleicht ohne Applaus,
aber mach dir nichts daraus,
hauptsache du glaubst.

Dieses Gedicht hatte seinen Anfang  mit dem Decartes Zitat : Ich denke, also bin ich. Worauf mir dann der erste Satz dieses Gedichtes in den Kopf schoss. lg tandi

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Du  merkst schon,
er hat dich hier,
in tiefen Nebeln voller Gier,
in dem es keine Zukunft gibt,
weil der Moment unsterblich ist.

Du treibst dich selbst in seine Arme,
spürst das Vergessen,
spürst die Wärme,
die dich fort von allem zieht,
bis zum Morgen dir vergibt.

Aufwachen voll dumpfer Leere,
spürst die Enge jeder Vene,
und doch ist es wie Wundenküssen,
willst keine einzige Empfindung missen,
die ganze Welt, auf  einen Moment reduziert,
in dem  nur du, deine Freunde und das Glück regiert.

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Jeder Tag wie deine Zeit,
mit Adventskalenderheimlichkeit.
und kleinen Dingen,
die dich daran erinnern,
warum es Fest der Liebe heißt.

Das Haus braucht keine  Lichterkettengarnitur,
nur  eine offene  Tür und Kerzenschein,
damit jeder der herein kommt weiß,
hier werde ich willkommen sein,
heut Nacht bin ich nicht allein.

So füllt sich der Raum mit tiefer Dankbarkeit,
ein jeder lernt  zu schätzen,
was es heißt  am Leben zu sein,
alle Sorgen für dem Moment ganz klein,
denn hier im Vertrauen, Vergeben  und verzeihen,
liegt selbst des Glückes Keim.

Hier  wie versprochen 2. Advent,  2. Gedicht 🙂 da ich  es morgen nicht schaffe schon ein bisschen früher. Habt  eine wundervolle Zeit.  Liebe Grüße  Tandi

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Aus gegebenem Anlass werde ich in diesem Monat versuchen jeden Advent ein Gedicht zu veröffentlichen das mehr oder weniger mit dem Weihnachtsfest zu tun hat. Liebe Grüße Tandroin

Soldaten hasten durch die Gassen,
Herodes hat schon soviele umbringen lassen,
weil ein Hohelied durch Bethlehem zieht,
dass die Ankunft eines neuen Königs preist,
der die Völker von Judäa unter einem Banner vereint.

Die Last wiegt schwer,
denn unter ihrem Herzen ruht ein Kind,
dessen Vater sie nicht kennt,
nur Joseph, der vor lauter Liebe blind,
floh mit ihr gen Nazareth,
um zu teilen Tisch und Bett.

Sie reisten allein mit Handelskarawanen bei Nacht,
Herodes Wahnsinn hatte die Runde gemacht,
so reichten ihr drei Fremde allerlei Arznei,
weil die Geburt nicht mehr fern sei.

Jede Türe war verschlossen,
die Nacht so bitterkalt,
als keine Gnade sie genossen,
zeigten Tiere Menschlichkeit,
legten den  Grundstein für die Weihnachtszeit.

 

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Ohne ein Wort,
wäre es nur ein Gedicht gewesen,
das von wenigen gelesen verhallt,
anklagende Worte durch alte Zähne gelallt,
ein letztes mal die Faust geballt.

Wieder Antikriegsgedicht,
wieder gegen  Gewalt,
was sind schon 60 jahre Zeit,
gegen den immer währenden Schrecken,
in Bombengestalt.

Dabei haben wir gelernt,
das der Siegende begnadigt,
und der Geschlagene verzeiht,
weil uns am Ende aller Tage Menschlichkeit vereint.

Doch ein Wort hat einen Schmerz geweckt,
der tief in alten Wunden steckt,
unsere Vergangenheit befleckt,
Deutschland wieder brauner Fleck.

Aber wir dürfen nicht schweigen,
weil wir schon einmal geschwiegen haben,
es vermieden haben, der Wahrheit ins Auge zu sehen,
ließen Völkermord geschehen.

Heut wird das getriebene Volk zum Jäger,
zum  Weltgendarm, zum Schläger,
bewaffnet  mit Absolution,
und dem Zepter des Atoms.

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(Das Bild ist leider nicht von mir gemacht Google Bilder machts möglich 🙂

Aus dem Keller hole ich den alten Apperat,
lösch das Licht und zeig dich so,
wie ich dich gesehen  hab,
knisternd rastet das erste  Dia ein,
ein junges Mädchen erstrahlt,
im blassen Lichterschein.

Du mit  wildem Pony,
du im roten Kleid,
auf der Usedomer Strandpromenade voller Fröhlichkeit,
weißt du noch in Amsterdam?
wir lagen zugedröhnt im Gras,
haben die  hellsten Sterne  nach unserer Zukunft befragt.

Dort haben wir was zusammen geträumt,
und Luftschlösser  gebaut,
manche sind wahr geworden,
so wie dieses Haus,
andere stehen auf der Wunschliste,
ist das Haar auch ganz ergraut.

Das ist jetzt alles fast 40  Jahre her,
ich träum davon selbst heute noch,
als ob es gestern wär,
es ist vielleicht nicht mehr alles so,
wie am ersten  Tag,
doch entdeck ich heut noch Dinge,
die ich an dir mag.

Ist es normal, das ich noch von dir träum,
selbst wenn du deine Macken hast,
und ich manchmal das Feld räum,
knallende Türen, harte Worte, so manche Sofanacht,
haben uns gezeigt wie man alles miteinander schafft.

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