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Archive for the ‘Philosophie’ Category

Midnightdub – Authist & Dub One! (zum anhören, anklicken)

Es surrt nur der Wind, es knacken Blätter und Äste,
Tau läuft schon die Gräser hinab.
Hier ruht nun alles oder es fallen die Feste.

Ruhig ist der See oder laut ist das Feuer,
der neue Tag beginnt.
Neuer Tag und neues Ungeheuer.

Wir wissen nicht was morgen wird,
und schlafen, wandern, fluchen.
Wir rasten niemals einfach,
bis wir nicht finden, was wir suchen.

Kälte kriecht die Füße hinauf,
die kleinen Härchen sträuben sich.
Es so kalt, doch auch so schön.
Hab keine Angst, doch fürchte dich.

Mitternacht und Geisterstunde wecken manche Fantasie,
doch auch mancher Weltenbummler,
verstummt und steht: vor lauter Poesie.

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Das macht man nicht, das behandelt man anders.
Das ist nichts für dich, gib her – ich kann das.
Das ist nichts für Erwachsene.

So geht das nicht, wie sieht denn das aus?
Wo gehen wir hin, wie kommen wir hier raus?
Das schaffen auch nur Erwachsene.

Wie das schon wieder aussieht,
wenn hier nicht bald was rausfliegt,
ist das nur was für Erwachsene.

Wer räumt denn jetzt die Trümmer fort?
Wer macht denn nun die Erde zu einem schönen Ort?
Das ist wohl nichts für Erwachsene.

Erwachsene sind seltsam, sie kleiden sich so einsam.
Immer schöner, besser weiter, als die ganzen Wegbereiter.
Die Spielkameraden tragen auch nur Anzüge, Krawatten
die sie seit sie denken können, nicht mehr abgelegt hatten.

Erwachsensein ist super, endlich ist es vollbracht,
jeder Gedanke ist berechtigt und alles voller Macht.
Am besten noch der erste auf dem Klettergerüst für
große Menschen.

Leg dich doch mit Großen an, haben sie gelehrt – die Kleinen.
Sollten die Großen auch mal tun und uns nicht immer anleinen.

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Dieses feine, kleine Kraut, wächst hüben wie drüben.
Mensch findest zwischen Blumen, zwischen Kraut und Rüben.
Wir sammeln es und trocknen, wir werden es genießen,
solln Wolken und Sonne diesen Schatz pflegen als auch gießen.

cc-by-sa, Photo von einalem

Grüne, feine Blätter, gezackt wie Messers Schneide,
ich setz mich mit der Tasse, sitze hier und bleibe.
Ruhe mit Wärme an meinen beiden Händen,
lasse den Blick schweifen, vom Fenster zu den Wänden.

Setze die Tasse an, Duft strömt mir entgegen,
ich werde später noch einmal,
Pfefferminze ins Wasser legen.

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Warum ist die Liebe ein Geschenk,
das immer nur ein Mensch empfängt,
obwohl sie doch zu groß ist,
um sie allein zu fassen.

Lernt man jeden zu lieben,
wie diesen einen,
kann man mit jedem,
etwas besonderes zu teilen.

So wird man selber zur Quelle,
für alles Gute,
gönnt seinem Herzen,
keinen Augenblick Ruhe,
denn man trägt Verantwortung,
Familie beruht nicht auf einer Beziehung aus Blut,
sondern auf dem was man für andere tut.

Kommt auch die Nacht,
mit ihren Schatten,
dem Sirenengesang der im dunkeln Tappenden,
ist es doch nur ein schwacher Widerhall,
vom Klang des Lachenden.

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In den dunkelsten Stunden,
wird oft das größte Glück gefunden.
wenn dir alles genommen wird,
fühlst du,
wie alles ,
das vorher so unglaublich wichtig war verblasst.

Eine warme Mahlzeit,
und die Gewissheit,
das die, die du liebst,
gesund und am leben sind,
hatte vorher in deinen Wünschen überhaupt keinen Platz,
heute ist es der Einzige,
den du noch hast.

Man kann seinem Schicksal nicht entgehen,
es nur für sich annehmen,
und als Herausforderung verstehen,
um immer wieder aufzustehen .

Die Kunst des Lebens ist es,
im Angesicht des Unterganges,
das Lachen nicht zu vergessen.

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Ein kleiner Augenblick noch
ein kleiner Funke springt doch
hoch über Explosionen
die keinen je verschonen.

Kurz vor dem Schlafen gehn
wollt ich die schönen Lichter sehn,
die, weit entfernt, doch blitzen
eilends durch die Nacht flitzen.

Vor nur wenigen Tagen,
begannen die Plagen,
nicht biblisch, nicht fern,
nur Stimmen zu hörn.

Erst warn es nur Töne,
hässliche, schöne.
Doch als dann die Menge,
rief im Gedränge:

“Wir sind eine Welt und wir sind viele.”

da war es geschehen,
niemand konnte wegsehen.
Aus Mündern kamen Worte,
die Hände geballt:

“Kommt zusammen, ob jung oder alt,
wir wollen heut feiern – heute, nicht bald.
Wir feiern das Ende der Fesseln und Streben,
auf die Liebe und auf das Leben.”

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Nichts ist umsonst,
aber vieles vergebens,
ein tonnenschwerer Satz über die Zeit unseres Lebens.

Wie oft hast du gewünscht,
gehofft und warst in Gedanken,
voll eingesperrt in deinen eigenen Schranken,
Bis der Wind des Schicksals dich weit fort getragen hat,
in ein Land in dem alles seinen Platz hat.

Jede Erfahrung ist für dich wie ein Schwert,
jede Niederlage,
war es am Ende doch wert,
denn nur wer etwas vermisst,
weiß das etwas stark ist,
und man nie endlos wartet.

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Alle hoffen,

das Morgen alles besser wird,

und die Zukunft rosig ist,

obwohl doch alle wissen,

dass es jeder selbst das Schwarze  in den Farbtopf mischt.

 

Mein kleines bisschen wird die Welt schon nicht trüben,

so schaffen es alle sich durch die Jahre zu lügen,

und sich ihr Verhalten zu verzeihen,

ohne sich gegenseitig anzuschreien.

 

Dadurch bilden sich 3 Punkte,

die zueinander kongruent,

in einem Dreieck angeordnet sind,

fliegt man  gegen den Wind,

wagt zwei Schritt zurück,

sieht man die Welt,

friedlich, wie ein Kind,

mit offenen Augen blind.

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Die Liebe.

Ein Thema, dessen sich viele annahmen, in der Annahme, dass sich das Thema nehmen und es beschreiben, mit Worten ausschmücken und mit anderen Dingen verknüpfen. Doch was ist Liebe, wenn sie in Buchstaben gepresst, in dicken Romanen oder in kleinen Briefen gefangen gehalten wird? Ist die Liebe so leicht zu bändigen?

Liebe ist doch kein Wort, oder irre ich? Doch kann ich wirklich sagen: All die Dichter irren sich? Welch große Leistung doch vollbracht, wenn das Gefühl vom Papier noch strahlt, wenn auch das kleinste Teil fein aufgemalt, wenn die Tasten frisch getippt, ob dort dann wohl die Liebe wippt?

Doch was ist Liebe? Ein System, ein Käfig oder ein Gefühl, ein Hindernis, ein Wagnis oder doch noch viel zu viel? Kann der Mensch die Schranken sehen, kann es sie denn wirklich geben? Kann Liebe nicht unendlich sein, in viele Richtungen streben?

Sind Buchstaben dann vielleicht die Wahl, um kühl zu beschreiben? Oder sind die wohlgeformten Worte ein Weg, die Liebe zu bereisen?

Da niemand wirklich sagen kann, wo endet und wo fängt sie an, mach ich mich auf die Suche, gibt es sie wie im Märchenfilm oder steht sie geschrieben wie im Buche? Kann ich sie nur sehen oder ist sie für alle Sinne? Ist es etwas privates, etwas das ich bestimme? Oder ist es ein Muster, gelehrt doch in der Schule, im Alltag und Familie, durch Freunde oder Fernsehen, durch Reden oder Lesen, oder Handeln oder Wandeln?

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Für dich war ich wie ein Taschentuch,

das sich weich an dich schmiegt,

und nach getaner Arbeit ,

zerrütet auf die Straße fliegt,

 

Wie oft kann man etwas zerstören,

und wieder reparieren,

bis von dem Ursprünglichen nichts mehr übrig ist?

 

Denn bei jedem reparieren,

verändert sich ein Stück,

Man will das nicht,

redet sich ein alles wird wie früher,

vielleicht sogar viel besser sein.

 

Drum pflanz ich ein Vergissmeinnicht,

ganz tief in deine Seele,

und nehm ein einzig Blütenblatt,

aufdass ich’s immer bei mir trag,

bist du auch Meilen fort,

mein Herz ruht noch immer dort.

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