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Archive for the ‘Musik’ Category

 

Du ebnest mein ich ein,
lässt es  vollkommen  farblos sein,
in einer Welt die durch dich gezeichnet war,
bleibt nur die Schraffur deiner Signatur
auf zerrütetem Papier,
dem letzten Teil von mir.

Ich wollte deine Welt bereichern,
und nicht schon am Anspruch scheitern,
dich vollends zu begeistern,
doch mein Licht brennt zwar für dich,
aber zu Hause bedeutet es dir nicht.

Du suchst die unverbindliche Leichtigkeit,
die in dir so  verloren scheint,
um sie in dich aufzunehmen,
die Welt wieder  ungetrübt zu sehen.

Flüchte  vor der Realität,
solange  es geht,
und male mir ein Bild davon,
woher du kamst,
wohin du  gehst,
wenn dein Herz so unruhig schlägt.

Ich werde da sein,
auch  wenn  du mich nicht siehst,
liegt doch hinter jeder wohl geformten Linie,
eine Schraffur meiner Signatur,
ein Dank an dich und an  die Liebe.

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Zwei Jungen sitzen zusammen am Klavier,
lachen, streiten  und  schweigen zusammen,
vor ihnen die gesamte Partitur,
wie eine Geschichte, die es noch zu schreiben gilt.

In ihren Köpfen liegt ein Bild,
für diesen  einen Song,
in eben diesem Moment,
den die ganze Welt kennt,
ihre Namen in die Geschichtsbücher brennt.

Finger suchen nach Akkorden,
Melodien nach gesungenen Worten,
als sich plötzlich alles wie durch ein Wunder verwebt,
klingt es fast wie einem modernes Gebet.

Viele haben durch ihre Lieder gelebt,
denn immer wenn etwas Großes geschieht,
war  da dieses Lied,
das von fernen Freunden gespielt sagt,
danke, das es  dich gibt.

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Nach  einem drei Tage andauernden Ohrwurm von Kraftklubs „Songs für Liam“ musste ich diesen nicht ganz so ernst gemeinten Text zur Melodie schreiben. Es ist nicht wirklich große Poesie, aber ich hatte einen Mordsspaß beim schreiben 😀

Es wird Zeit das du rockst,
und dich nicht immer kontrollierst,
so richtig  rockst,
als hättest du nichts zu verlieren.

So richtig rockst,
so richtig rockst,

Du bist vierzehn Jahre alt,
hast super Freunde,
super Noten,
und  zwischen Ballett und Ponyhof passen auch sicher keine Drogen.

Im CD Player läuft immer Britney Spears,
was  härteres als Nickelback hast du noch nie probiert,
Guck mal die da,
die ist tätowiert,
hat ihre Haare wild gefärbt,
und ihre Lippe ist gepierct.

Doch wenn  du Sie triffst,
fühlst du dich manchmal richtig scheiße,
wenn du Sie triffst,
wenn du Sie triffst,

Weil  dann wisst ihr beide,
wer wirklich ist,
was wirklich ist,
und wer wem sein Leben neidet,
das wirklich ist,
das wirklich ist.

Und es beginnt das du rockst,
dich nicht mehr kontrollierst,
so richtig rockst,
unendlich rockst,
alle andern müssen’s akzeptieren,
das du sie rockst,
das du sie rockst,
deine Eltern schockst,
ganz einfach rockst.

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Copyright by Elisa Ruden

Traumluftblasen im Sommerregen,
natürliche Schneekugeln auf asphaltierten Wegen,
stetig fallender Fadenregen,
der wie ein versierter Pianist,
die Welt von selbst erklingen lässt.

Doch die Bänke bleiben leer,
Regenwanderer gibt’s nicht mehr,
weil Musik aus allen Ecken strömt,
haben sie sich daran gewöhnt,
nur wahrzunehmen, nicht zu hören,
ganz am Regen sich zu stören.

Nur manchmal spielt er für ein Kind,
das gerade erkennt,  was Regenwolken sind,
dann schlägt er ganz sanfte Töne an,
damit der kleine Mensch auch tanzen kann.

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Nach langer Abstinenz mal wieder  was von mir. Ich habe versucht die Stimmung von Adeles „Someone like you“  in Worte zu kleiden.

Wir waren einmal glücklich irgendwann,
doch dann ist  Jahr um Jahr vergangen,
fühlte mich gefangen im goldenen Käfig Glück,
ließ dich darin allein zurück.

Auf meinen  Wegen hab ich dir Briefe geschrieben,
unentwegt, die ganze Zeit,
hast du sie bekommen?
oder sind sie wie Papierboote zerschellt an der Wirklichkeit.

Heut in der Zeitung fand ich dich,
mit einem Mädchen das fast so aussieht wie ich,
nur glücklich,
mit Babybauch im Hochzeitskleid,
umschlungen von deiner Arme Zärtlichkeit.

Fort gehen, dabei zurücksehen,
immer wieder im Kreis drehen,
suchen und wiederkehrend gleiches finden,
langsam für die Zukunft erblinden.

Erinnerst  du dich noch an mich?,
wie an einen Dorn,
der an einer Rose sticht und leise Heilung durch die Zeit verspricht,
oder ist unter uns ein Strich,
Narbengewebe über das du nicht sprichst,
weil dein Herz nicht noch einmal bricht.

Ich wünsch mir alles Glück für dich,
vielleicht bleibt noch ein bisschen übrig,
das du mir an guten Tagen schickst,
vielleicht finde ich wieder jemand wie dich.

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Ein Teddybär ruht tränenschwer,
unten im Karton,
wie ist er da nur hingekommen,
der putzige Gefährte?
Die Zeit hat ihm nen Streich gespielt,
ohne das er sich wehrte.

Dabei war er schon da,
als sein Herrchen zum ersten Mal,
den eignen Namen rief,
ein treuer Nachtwächter,
der im Kinderbettchen schlief.

Nur Rock’n’Roll meint es nicht gut mit Teddybären,
so musste er seinen Platz,
für eine Plattensammlung leeren.
Nun wanderte dieses traurige Augenpaar,
in den dunklen Keller,
wartet dort seit Tag und Jahr.

Irgendwann nimmt man ihn dann,
wieder in die Hand,
und bringt ein Stückchen Heimat dorthin,
wo man keine Heimat fand.

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Nach langer Abwesenheit wieder etwas von mir. Entschuldigt das es so lange gedauert hat aber ich habe einiges Herzblut vergossen an diesem Gedicht und war ab und an schon daran es fallen zu lassen, aber irgendwas hat mich dann doch weitergetrieben. Die Idee dazu hat mir der gute Fargurd geliefert mit der Anregung, dass wir solch ein Gedicht noch nicht hätten.

Ich widme dieses Gedicht dem Mädchen, ohne dessen Lächeln es nicht entstanden wäre…

Eine kleine Nachtmusik

Verwebt sind die Farben meiner Träume,
in deiner Haut aus Elfenbein,
die wie von Morgentau bedeckt,
fast ein bisschen salzig schmeckt.

Wär dein Körper mein Klavier,
bricht unter meiner rauen Hand,
ganz zärtlich jeder Widerstand.

Wenn sich dein Leib mit meinem wiegt,
und der Liebe Früchte trieb,
wirkt dein mädchenhaftes Lachen,
wie eine kleine Nachtmusik.

Du legst den Kopf auf meine Brust,
lauscht für einen Augenblick,
„Hier klingt mein Herz,
spürst du deins?“ ,
in dem du meine Hand ergreifst,
führst wie eine Tänzerin,
direkt zu deinem Herzen hin,
dass so voller Erwartung liegt,
in dir die sich so lieblich an mich schmiegt,
so bleibt dein Duft mir  in den Armen,
wird zum Teil meines Namens.

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Stage diver,

fliegst zu deinem Lieblingssong,

vergisst die Welt um dich herum,

spürtst die Arme die dich tragen,

deine reckst du zu den Sternen.

 

Stage  diver,

eben warst du noch viel kleiner,

jetzt bist du ein Reisender,

auf den Wogen des Gefühls

 

Starke Hände setzen dich sanft zu Boden,

malen freundliche Gesichter,

strahlend nach den Noten,

heut trennt euch kein Name,

keine Stände und kein Geld,

hier gibt es nur Schwestern und Brüder,

im Moment , der die Welt zusammenhält.

 

Vielleicht sieht man sich  wieder ,

das wäre wirklich schön,

miteinander alt zu werden,

wie im Märchenfilm.

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Ich brauch kein Gold und Silber,

kein Spieglein das spricht,

nur einen Moment in deinem Leben,

und ein Lächeln auf deinem Gesicht.

 

So begleit ich dich ein kleines Stück,

und bringe dich nach Haus zurück,

denn Heimat ist nicht nur ein Ort,

beschrieben durch ein kleines Wort,

 

Heimat ist ein Gefühl,

du sagst das dir mein Lied gefiel,

schenkst mir nichts,

und doch soviel.

 

Solltest du mal einsam sein,

denk an meinen kleinen Reim,

damit schaffst du dir ein Heim,

härter als aus Pflasterstein.

 

Die Akkorde sollen dein Garten sein,

eine Stimme klingt wie Sonnenschein,

und von fern her rauscht ein Bass,

sodass du ihn immer im Geiste hast.

 

So bau ich einen Hafen,

schaff so manchen Ankerplatz,

das du an jedem Punkt der Erde,

ein sicheres Zuhause hast.

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Es geht was

An die HipHop-Hasser, das ist für euch:

Unreflektierte Randbemerkung, sinnloser Kommentar,
Rap ist was für Schmuddelkinder, Jazz für die Schlauen da.
Niemals wird mein Kind das hören, niemals nicht im Traum.
Die nehmen alle Drogen, prügeln, saufen, klau’n.

Die machen Kinder nur zu Rüpeln, Mädels zu Rabauken,
Sitzen nicht mehr still am Tisch, die wollen lieber rauchen.
Tragen weite Hosen, verschenken Gras statt Rosen,
der Blick in die Zukunft, versperrt vor lauter Dosen.

HipHop ist die Warze, der neuen Generation,
wir sind die Elite, wir wissen schon wovon,
wir hier immer reden, über die Gefahren,
selbstdenkende Kinder, mit Farbe in den Haaren.

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