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Archive for the ‘Gesellschaft’ Category

Zwischen dem perfekten Zeitpunkt,
und verpassten Chancen,
schwirren einhundert Gedanken,
inmitten von „ach hätt ich mal“,
und „ein Glück hab ich nicht“,
steht ein Spiegel,
der immer gleich die Wahrheit spricht.

Meist hören wir es nicht,
sondern verbringen  die Zeit,
mit träumen oder bereuen,
versuchen Brotkrumen zu streuen,
um unsern Weg nicht zu verlieren,
ohne alles was wir haben zu riskieren.

Alle Wunder  die  uns schon heute begegnen,
tun wir ab  als alltägliches Leben,
um uns größerem hinzugeben,
kaum des Irrtums bewusst,
das alles Große aus Kleinigkeiten gewachsen sein muss.

Darum widme dich jetzt  jedem Detail,
denn das hast du mit der Welt geteilt,
nicht dem Vergangenen oder vielleicht,
weil Sicherheit manchmal Stillstand heißt.

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Da liegst du nun,
und hier soll es enden,
abseits von großen Leinwänden,
löst du dein Versprechen ein,
lässt ein Stück Himmel zwischen uns sein.

Du atmest leise,
ich halte deine Hand,
für mich Sextant,
der wachsende Entfernungen überwand,
für dich letzter Strohhalm,
der dich mit dieser Welt verband.

Wenn ein Sturm zwei alte Bäume niederreist,
die Jahr um Jahr zusammenschweißt,
bleibt ein Stück der Zweisamkeit,
aus denen man Jahresringe schreibt.

Jener ewige Kreis,
den man sein Leben  lang verschweigt,
weil  es am Ende immer Abschied heißt,
ein ich wart auf dich für immer, vielleicht.

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Gemeinsam eine  Welt aufbauen,
und unteilbare Dinge teilen,
was schadet das verweilen,
denn Zeit wird nicht mehr in Minuten gezählt,
sondern in Momenten,
die man zusammen erlebt.

Vertrauen heißt frei  von Zweifeln zu sein,
weil man weiß,
das jemand bleibt,
egal  welches Ende die  Geschichte schreibt.

Natürlich ist das nicht immer leicht,
treibt manche Narbe in dein Seelenreich,
weil man  sein  Vertrauen nur zu gern verschenkt,
und selten seiner Zerbrechlichkeit gedenkt.

Doch wird das verschenken durch tauschen ersetzt,
umspannt  die Welt ein unsichtbares Netz,
das dich immer wieder aufstehen lässt,
um mutig zu sein und Wunder zu wagen,
in sicheren Armen  einzuschlafen.

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Sie bewegt sich geschmeidig durch das Zimmer,
und weiß tief in ihrem innern,
das es dort draußen etwas gibt,
dessen  Wesen sie entspricht .

Doch  hier hat Sie nur ein Gesicht,
das ganz sanftmütig und elegant,
nach der  Herren Pfeife tanzt,
vielleicht mal auf der Jagd nach ihrem eigenen Schwanz.

So schaffen  sie sich jemanden der  wartet,
Zuneigung  zeigt,
wenn sonst  niemand da ist,
ob aus  Hingabe oder Abhängigkeit,
ist letzten Endes gleich .

So bleibt Sie immer im Kinderreich,
weil es für ein selbständiges Leben nicht mehr reicht,
nur manchmal wenn sie Krallen  zeigt,
merkt sie was es heißt,
wenn man  etwas vermisst,
das ein Teil von sich  ist

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Wache Kinderaugen schauen auf eine Haut aus Sandpapier,
auf der Suche nach jemandem,
der sich in der Zeit verliert,
weil so etwas wie seine Biographie,
fast nicht mehr existiert.

Doch im nächsten Augenschlag,
vergehen vierzig Jahre und ein Tag,
als er noch unter Sternen lag,
und dort dieses Mädchen traf,
das ihren Namen nicht mehr sagt.

Es folgt ein unruhiger Schlaf,
nachdem er sich wieder und wieder fragt,
was war im letzten Jahr,
und auf einmal ist niemand mehr da,
der ihm Antwort geben kann.

Er beginnt sie zu suchen,
will in die Stadt,
weil er doch den Einkauf für Hilde hat,
aber junge Männer halten in  ab,
mitleidig, dass er wie ein unbeschriebenes Blatt,
selbst ihre Beerdigung vergessen hat.

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Sowie ein Kuss aus Schwanensee,
führt deine Hand die meine Hand,
durch frisch fallenden Schnee.

Es ist als ob die Zeit still steht,
und jedes Wort wie  ein Gebet,
sich  zu Morgentau verwebt.

Es stellt sich nicht die Frage,
ob ein neuer Mond aufgeht,
weil vielleicht nichts  von uns bleibt,
ein Moment der über die Zukunft schweigt,
schenkt uns zwei Atemzüge Ewigkeit.

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Du erwachst in einer Wiege,
und jeder schaut dich an,
wirst empfangen voller Liebe,
sodass du ruhig schlafen kannst.

So ziehen dann die Jahre,
mit manchem Frühling übers Land,
so hascht du leise,
ganz verlegen,
fast schon zärtlich ihre Hand.

Bald stehst du an einer Wiege,
starrst wie gebannt,
auf das schönste Wunder dieses Lebens,
das da greift nach deiner Hand.

Grad erst Nächte ohne Schlaf,
erstaunt den ersten Schritt gewagt,
hängt nun  ein Hochzeitskleid im Schrank,
das für einen Tag mehr als ein Gewand,
sondern ihr ein Segel war,
um sie in die neue Welt zu tragen,
ein letztes Lebe Wohl nach den Kindertagen.

So fing der Zauber wieder an,
doch neben dieser Wiege,
steht nun ein alter Mann,
der dankbarer nicht sein kann.

In  diesem kleinen Holzgestell,
ruht die Zukunft dieser Welt,
wenn er sich bald  zu Gott gesellt,
wird er ganz zufrieden,
in einem Bett liegen,
um sich in den ewigen Schlaf zu wiegen.

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